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gewesen sein, die Brigade Sohr nur als eine Avantgarde zuverwenden, welche von den nachfolgenden Hauptkolonnen un-terstützt werden konnte.
Die Avantgarde des Thielemannschen Korps, die 9teInfanterie-Brigade, unter General von Borcke, befand sichgerade auf dem Marsche von St. Germain, welches sie mitder Absicht, bei Marly Stellung zu nehmen, um 7 UhrAbends verlassen hatte, als sie die Nachricht von der vollstän-digen Vernichtung der beiden Kavallerie-Regimenter des Oberst-Lieutenant von Sohr erhielt. Borcke eilte vor, und bald dar-auf gerieth sein Vortrupp mit den von Versailles vordringen-den feindlichen Tirailleurs in ein Gefecht. Dieselben wurdensogleich angegriffen und auf Rocquencourt zurückgeworfen.Bei einbrechender Dunkelheit ließ Borcke seine Truppen mitVorsicht Stellung nehmen. Das Füsilier-Bataillon des 8tenRegiments schob er vor, stellte das Iste Bataillon des ZOstenzur Unterstützung auf und behielt den Rest in Dataillons-Ko-lonnen zu beiden Seiten der Straße in Reserve. Der Angriffdes zuerst genannten Bataillons war so kräftig ausgeführtworden, daß der Feind sich in aller Eile nach der nächstenVorstadt von Paris zurückzog, wahrend Borcke bei Rocquen-court bivakirte.
Außer der Excelmanschen Kavallerie waren auch die Restedes 3ten und 4ten französischen Armee-Korps nach der Südseitevon Paris gesendet worden. Vandamme, welcher auf dieserSeite befehligte, ließ sie mit dem rechten Flügel an der Seine,mit dem linken bei Mvntrouge und mit dem Centrum hinterJssy Stellung nehmen. Einen Theil seiner Truppen posiirteer in den Dörfern Vanves und Jssy, da deren Häuser undMauern der Vertheidigung große Vortheile zu bieten schienen.Seine Avantgarde besetzte Chatillon, Clamord, Meudon, Sü-ll. 24