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bei Saargemünd. Die russischen Truppen des Grafen Lambertbesetzten Saarbrück, nachdem die Kavallerie unter dem GenerabLieutenant Czernitscheff bis St. Aroid vorgeschoben worden war.
Am 26. war das Hauptquartier des Fürsten Wrede zu Mor-hange, am 27. drangen seine Vorposten bis Nancy und am 28. nahmer daselbst sein Hauptquartier. Von St. Dieuze detachirte derFürst links, um den Marsch des Generals Rapp zu entdecken. Der-selbe befand sich jedoch noch am Rhein, und sein Rückzug war ihmdurch die Besetzung von Nancy vollständig abgeschnitten. FürstWrede blieb bei Nancy stehen, um die Ankunft der östreichischenund russischen Armeen abzuwarten. Rechts von ihm überschrittam 29. General Czernitscheff die Mosel unter den Augen der FestungMetz, und nahm am 3. Juli die Stadt Chalons sur Marne mitSturm. Die Garnison des Orts hatte versprochen, keinen Wider-stand zu leisten, feuerte aber dennoch auf die russische Avantgarde,worauf die Kavallerie sogleich absaß, die Wälle erstieg, die Thoreaufbrach, einen Theil der Garnison niederhieb, den französischen Gene-ral Rigault mit dem Neste gefangen nahm und die Stadt plünderte.
Nachdem Fürst Wrede 4 Tage in der Gegend von Nancy undLüneville gestanden hatte, erhielt er vom Fürsten Schwarhenbergden Befehl, mit dem baierschen Korps sogleich auf Paris loszugehenund die Avantgarde der Armee des Oberrhcins zu bilden. DieserBefehl war eine Folge des von Wellington und Blücher ausge-sprochenen Wunsches, daß die Armee des Oberrheins ihre Operatio-nen vor Paris mehr unmittelbar unterstützen möchte. Am 5. Zulierreichte das Gros der baierschen Armee Chalons und blieb daselbstwährend des 6. An diesem Tage eröffneten die Vorposten des Korpsüber Epernay die Verbindung mit der preußischen Armee. Am 7.erhielt Fürst Wrede die Nachricht von der Konvention von Parisund gleichzeitig den Befehl, gegen die Loire vorzugehen. Am 8.traf General-Lieutenant Czernitscheff mit dem Feinde zwischen St.Prix und Montmirail zusammen und trieb ihn über den Mvrinnach der Seine zurück. Vor Ankunft des Korps bei Chateau-Thierryhatte die französische Garnison den Ort geräumt und mehrere Ge-schütze und Munitionswagen stehen lassen. Am 10. Zuli nahm diebaiersche Armee eine Aufstellung zwischen Seine und Marne unddas Hauptquartier des Fürsten Wrede kam nach la Fette sousZouarre.