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Zweiter Band.
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mich zum zweiten Male zwischen die alliirten und die französischenArmem zu stellen, hoffend, daß die Rücksichten, welche man mirzollt, zu ihrem Heile dienen mögen.

Dies ist der einzige Weg, auf welchem ich an dem Kriege Theilzu nehmen verlangte. Ich habe nicht geduldet, daß ein Prinz mei-nes Hauses in den Reihen der Fremden erschien, und habe denMuth derjenigen meiner Diener gezügelt, welche bereit gewesen waren,sich um mich zu schaaren.

Bei der Rückkehr in mein Vaterland finde ich ein besonderesVergnügen darin, meinem Volke Vertrauen einzuflößen. Als ichzum ersten Mal unter Euch erschien, fand ich die Gemüther durchden Kampf der Leidenschaften erhitzt und bewegt. Meine Plänestießen auf Schwierigkeiten und Hindernisse aller Art. Meine Regie-rung stand auf dem Punkte Fehler zu begehen; vielleicht beging sieFehler. Es giebt Zeiten, in welchen die reinsten Absichten nichtausreichen um richtig zu führen, oft führen sie uns selbst falsch.Die Erfahrung allein kann Lehren geben, diese Lehren sollen nichtverloren sein. Das Heil Frankreichs ist mein einziger Wunsch.

Meine Unterthanen haben durch herbe Erfahrungen gelernt, daßdas Prinzip der Legitimität der Monarchen eine der Grundfestender socialen Ordnung ist — die einzige auf welcher bei einer großenNation eine weise und vernunftgemäße Freiheit errichtet werdenkann. Dieser Grundsatz ist so eben erst von ganz Europa proklamierworden. Ich hatte ihm schon früher in meiner Charte gehuldigtund will jetzt dieser Charte alle diejenigen Garantien hinzufügen,welche die Wohlthaten derselben sicher stellen können.

Die Einheit des Ministeriums ist die festeste, welche ich gewährenkann. Ich habe beschlossen, sie ins Leben zu rufen und durch denfreien und festen Schritt meines Rathes alle Interessen sicher zustellen und alle Unruhen zu beseitigen.

Man hat von der Wiederherstellung der Zehnten und der Feu-dalrechte gesprochen. Diese Fabel ist eine Erfindung des gemeinsa-men Feindes, sie bedarf keiner Wiederlegung. Man wird nichterwarten, daß der König sich mit Widerlegung von Verläumdungenund Lügen aufhalte. Der Erfolg des Verraths hat zu deutlich ihreQuelle gezeigt. Wenn die Käufer von National-Eigenthum inUnruhe gewesen sind, so wird die Charte hinreichen, sie wieder zuberuhigen. Machte ich denn nicht selbst der Kammer den Vorschlag,Verkäufe solchen Eigenthums zu veranlassen? Dieser Beweis mei-ner Aufrichtigkeit ist unwiderlegbar.

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