Band 
Erster Band.
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Bier und zwanzig Tage nach der Schlacht bei Austeilst;wurde der Friede von Preßburg unterzeichnet. Die österreichischeTerra Ferma, die Küstenlande Dalmatien und Albanien, derlei;te Rest des alten Habsburgischen Stammeigens: die Bor-lande, Tirol, die alte treue Vormauer, die feste Burg, gingenverloren; Oesterreichs Integrität wurde neuerdings garantin,allein jene unmittelbaren und directen Verluste und Opfer bliebennicht die größten. Bald verkündete der Umsturz von Thronenzu laut den Plan der Weltherrschaft, als daß eine Macht, welchenoch Selbstständigkeit ansprach, nicht hätte dadurch betroffen undgetroffen seyn müssen. Der Thron von Neapel, von Napoleongestürzt, die so oft garantirte Republik Holland desgleichen, wur-den als Königreiche an die Gebrüder Bonaparte: Joseph undLudwig, verschenkt. Murat, Napoleon's Schwager, wurde Groß-herzog von Berg und Eleve; Wesel, der von Preußen ausge-lieferte Schlüssel Holland's, Frankreich einverleibt. Einer derMarschälle Napoleon's, 'Berthier, ward Fürst von Neuchatel,und bald auch, zur guten Nachbarschaft und folgenreichen Vor-bereitung, Generaloberster der Schweizer.

Der Preßburger Friede hatte Oesterreich zwar große Opferaufgedrungen, größere noch vorbereitet; was aber in diesemschmerzlichen Vertrage zu seinem Besten, zu seiner Sicherheitbedungen war, ging in einige Erfüllung, doch nur nach der be-unruhigsten Verzögerung. Zudem sah Oesterreich noch die Ver-nichtung des deutschen Neichsverbandes durch die rheinische

Schncidawind/ Bd. I. 1