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Erster Band.
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sammt Pferden, gefangen. Ein großes Glück für Amberg wäres, daß sich die französischen Trappen außer der Stadt eine be-deutende Strecke zurückzogen, schwer würde sonst die Gefahr,beschossen und eingeäschert zu werden, abzuwenden gewesen seyn.Das Gefecht fing bei Urfensolen und in dem Gehölze vön Am-berg unter einem schrecklichen Kanonendonner von Neueman und wurde bis in die Nacht fortgesetzt- Die Amberger sahenin diesem Gefechte, wie die öfter. Schützen nach dem Mariahülf-berge flüchteten. Davoust erreichte seinen eigentlichen Zweck, in-dem seine Truppen unaufgehalten Regensburg, während diesesGefechtes der Division Friant, erreichten. Nach den: beendigtenTreffen lagerten die Truppen Bellegarde's auf dem Galgenberge,auf dem Mariahülfberge und hinter dein Berge gegen Aschachzu. In dieser Gegend wurde alles verbrannt und zerstört. InAmberg waren die Straßen mit Blut gefärbt. Das Eollcgium,das Schulgebäude und das ehemalige Paulincrklöster wurdenmit Verwundeten angefüllt, welche dorthiiigetragen oder auf wenig-stens 100 Wagen geführt wurden. Am 14. folgte die DivisionFriant ihrem Corchö auf Regensburg- 11m aber die Aufmerk-samkeit der Ocstcrreicher vöN diesem Marsche abzulenken, ließGeneral Friant eine Abtheilung Reiterei dem öfter. MajorMensdorf (Schwager des Herzogs von Eoburg, und nun k. k.öfter. General), der mit einer Division Meerocldt-Uhlanen vor-wärts Amberg stand, und die vorwärts postirte k. k. leichte In-fanterie angreifen. In diesem äußerst hitzigen Gefechte zeichnetesich der öfter- Uhlanen-Corporal Sieinsky sehr aus- Er verlorsein Pferd; rasch schloß er sich den Jägern an und kämpfte mitihnen, bis er sich wieder beritten machen konnte. Kaum zu Roß,rettete er den von Feinden umringten Wachtmeister Klemfap unsgab ihm sein Pferd, da das des Wachtmeisters getödtet ward.Sieinsky schloß sich wieder an die Infanterie all und focht fort,bis die zehnte Wunde ihn bewußtlos niederwarf. Er wurde je-doch von seinen Wunden geheilt und erhielt später eine Tapfer-keitSmedaille- Der Angriff der Franzosen wurde wohl abgewie-sen, allein auch Friant erreichte seinen Zweck, er kam unange-fochten nach Negensburg zu seinem Marschall,

Am 14, April erschien in Amberg der österreich. Oberpfleg--Verwalter v. Wimmer bei dem königl. bayer. Generalkommissariateund stellte die Requisition, daß binnen 10 Tagen 740,000Schneidawind- Bd. 1. 7