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erste Curassierdivision lag seit dem 10. an beiden Ufern derDonan vorwärts Negensburg; und Friant zog am 14. nach derDonau. Am 10. übernahm Massen« das Commando der Trup-pen auf dem rechten Ufer der Donau und ging mit seinen Heer-theilen nach Augsburg, sie hier und zu Schwabmünchcn, Zus-marshausen, Ursberg, standsbcrg aufstellend. Oudinot'S Heer-haufen, die den stech besetzt, wurden nach Aicha und Dachau ge-sendet. Die Würtcmberger besetzten die Mündung des stechs.Die Bayern standen damals an der Jsar und AbenS. Am 13.April standen also die beiden Blassen der großen Armee nach denersten Dispositionen Napoleons, zu Jngolstadt und Augsburg.Der wichtige Punkt von Negensburg an den: äußersten linkenFlügel, von 1 Infanterie- und 1 Nciterdivision besetzt, war sehrbloö gestellt, vermöge der allgemeinen Richtung des GroS derfeindlichen Armee und ihres ganzen rechten Flügels. Indessenhatte die Division Saint-Hilaire, um sich gegen die Armee zu-rückzuziehen, noch immer die Wahl, ihren Weg auf dem einenoder auf dem andern Ufer der Donau zu nehme», obgleich dieWege auf dem linken Ufer bis Vohbnrg sehr schlecht waren. Eskonnte nützlich seyn, RegenSburg bis zum letzten Augenblick zubehalten; denn wenn der Erzherzog Carl sich der Stadt bemäch-tigte, so harte er an der Donau den Vorsprnng vor den Fran-zosen, vereinigte hier alle seine Kräfte und konnte nach Gutbe-finden auf dem einen oder dem andern Ufer manöveriren. Esblieb nur das zu jeder Zeit ungewisse Mittel einer allgemeinenSchlacht, um die Sachen zur Entscheidung zu bringen und sich derEbenen von Bayern zu bemächtigen. Von der andern Seite aberwagte man nicht, die Truppenabtheilung, welche man in Regens-burg ließ, zu compromittiren, oder, falls man sie verstärkte, dieArmee selbst dadurch zu zerstreuen und sie einzelnen Gefechtenauszusetzen. Die Besetzung von Negensburg mußte also derSchnelligkeit der Bewegungen des Feindes auf beiden Ufern,der Möglichkeit, diese Stadt, wie Stadt am Hof, und endlichauch den stauf der Donau bis an den stech vertheidigen zukönnen, untergeordnet werden. Im Grunde war diese Be-setzung mit den Jnstructivnen des Kaisers Napoleons im Wider-sprüche; denn seine Absicht war, bei Negensburg oder Donau-wörth die Armee zu concentriren, um sie in seiner Handzu haben, und sogleich die großen Operationen anfangen zu