im Gailthale. Dieses Corps sollte sich bei Tärvis Und Straß-sried zusammenziehen. Der nach Oberkärnthcn (in das Drau-und Gailthal nach Sachsenburg, Spital, Nosenthal) entsendeteTheil desselben, welcher bestimmt war, unter F. M. L. Ehastelerim Tirol zu agircn, sollte am 8. April bei Oberdrannburg, St.Lorenze» und Nadegang eintreffen. Das neunte Corps, daS zuLaibach und in dein Sauthale in CalitonnirnNgen lag, setzte sichüber Krainburg und Aßling in Marsch, um am 8. jironau undWürzen, genüber voll Predil und den Quellen des Jsonzo, zuerreichen. Eine Heerabtheilung unter General Gavassini, zuPrewald, Obtschina und Görz vertheilt, sollte am 0. in letztererStadt zusammentreffen. Der Marsch des 9. Corps, durch das8. maskirt, führte die öfter. Streitkräfte im Mittelpunkte derGrenze zusammen. Bvm 8. auf 10. traf die Landwchre vonJnnerösterreich in iilagcnfurth ein. Zur Eröffnung der Feind-seligkeiten waren folgende Tage bestimmt: der 10. für die Armeedes Erzherzogs und das Corps des General Stoichewich gegenItalien und Daliuatien; und der 9. für das CorpS von ChaS-teler. Letzteres sollte am 10. in Toblach, am 13. bei Mühlbachund am 15. bei Clausen, auf der Straße von Verona, seyn.Der Erzherzog Johann ging den 9. auf Tarvis.
Der Erzherzog Johann mußte an die Etsch und den MiN-cio vorrücken, um mit den Tirolern, die sich für seinen kaiser-lichen Bruder erhoben, und mit der großen öfter. Armee, die baldan der Jsar stehen mußte, in gleicher Höhe zu stehen. Seine poli-tischen Verbindungen, die Gestaltung des Terrains und die Zer-splitterung der französischen Truppen gaben ihm freie Hände.Die Aufgabe >Hir, mit Blitzesschnelle an die Etsch vorzurücken,die Echellons der Franzosen über den Haufen zu werfen, oderdieselben, von Tirol her, in dem Rücken zu fassen; man mußtedie Vereinigung der französisch-italienischen Srreitkräfte an derEtsch verhindern, einige feste Plätze überrumpeln oder sie be-rennen. An der Etsch und an dem Minciö war die eigentlicheDefensiv-Stellung des Vizekönigs von Italien, Eugen. Alleindie Stellung an der Etsch bot dem Erzherzog Johann großeVortheile dar. Seine Flanken wären dort durch die Tiroler
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