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Erster Band.
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Sacile. Dieses französ. Infanterieregiment verdiente, daß der! Erzherzog Johann dem Obersten Breissand sagte: „Ein tapferer^ Mann wie Sie, kann nicht entwaffnet bleiben." Die Oester-^ reicher eroberten vier Kanonen und zwei Zengwagen, und um2 Uhr endigte das Gefecht. So groß war die Erbitterung, daßGeneral Frimont nur mit Drohungen und Säbelhieben dieEroatcn und Husaren vom Blutvergießen abhalten konnte, umden Feinden, die bereits das Gewehr weggeworfen, Sicherheitzu gewähren. General Sahuc, der das 6. Husaren - und 35,Infanterieregiment ohne Unterstützung gelassen hatte, retirirtenach Fontana ftedda, und brachte nur einigö Trümmer zur^ Armee zurück. In diesem Gefechte von Pordenone verloren dieOestcrreicher 600 Mann an Todten, Verwundeten und Gefan-> gcnen. Letztere wurden freilich im Verfolge des Gefechtes mci-^ stcns wieder befreit. Die Franzosen büßten über 300 Todte und^ 1800—2000 Gefangene ein. ') Der eroberte französische Adlerhatte vielen Werth als Siegeszeichen, man zeigte ihn nicht nur! in Wien, sondern auch in Linz u. a. O> f)

Nachmittags kam das österreichische Heer an und bezog zweiLager bei Pordenone. In dein ersten, welches sich mit demlinken Flügel an Pordenone anlehnte, standen im ersten Treffen(die Treffen waren mit der Straße nach Novcredo gleichlaufendaufgestellt) die Brigade Colloredo mit 6 Bataillons und die Bri-gade Gajoli mit 5 Bataillons; im zweiten Treffen aber dieBrigade Spleny mit 10 Schwadronen und die Brigade Fulda, mit 8 Schwadronen — Alles unter dem Oberbefehle des Ge-nerals Grafen Albert Ginlap, Im zweiten Lager, hinterwärtsbei Torre, standen in: ersten Treffen die Brigade Kalmaffy, mit 6 Bataillons, die Brigade Gavasini mit 3 Bataillons und9 Compagnien, und die Brigade Marziani mit 2 Bataillons;im zweiten Treffen die Brigade Kleinmeyr mit 6 Bataillonsund im dritten Treffen die Brigade Hager mit 12 Schwadronen.

I) Das Heer voü ZNilcröAerreich/ S. 69 - 72, — Die Waffen«thaten der Ocstcrreichcr im I. i8v«; S, er- 2 l. — Nach-richten und Betrachtungen über die Thaten und Schicksaleder Reiterei/ 2. Thl. S- l5i- 3S. — Pelel, 3. Thl. S. 123bis 2 ü. — u. A.

L) Pelel, 3. Thl. S. >21.

Schneidawind/ Bd. l.

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