Band 
Erster Band.
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hinderte, unaufhörlich gedrängt — und dieser bitte um Unter-stützung — ihn zum ungesäumten Vorrücken mit seinem Corpsaufforderten. Allein er begnügte sich, blos die Vorbnt am 1l.bis Nicdcrndorf, die Vorposten bis Welsberg, ein BataillonHohcnlohe bis Jnnichen vorzuschieben. Eine Abtheilung Jägervon 40—50 Mann, die unter Oberlieutcnant Gerarti bereits inBrunecken eingerückt war, setzte sich auf Landwagen und eiltenoch am 11. gegen Mühlbach und Schabs. Inzwischen suchteChasteler seine Flanke gegen feindliche Bewegungen zu sichern;obwohl der damalige schlechte Zustand des Karrcnweges vonCortina und über den Krcuzberg einen feindlichen Angriff kaumbefürchten ließ, so entsendete der öfter. Feldherr doch den Major LaNotte mit 200 Villachcr Laudesschützen, einer Compagnie Jägerund einigen leichten Reitern, aus dem Wege von Jnnichen undSerien nach dem Kreuzberge, mit dem Auftrage, auf dieserStraße über Padola und Sän Stcfano in dem Piavethal vor-zugeben, die Verbindung mit Hanptmann Zucchari zu suchen,der mit acht Compagnien vom 1. Banal-Regimcntc aus demGailthale über den Picken nach Tolmezzo zog, und Nachrichtenvom Feinde einzuziehen. Er sollte alsdann den Bewegungendes Hauptcorpö im Pusterthale, aus dessen linker Flanke überCortina folgen.

Die bayerischen Truppen unter Oberstlieutenant Werdensammelten sich am 11. April 1809 auf den Mühlbachcr Höben.Die Tiroler umgingen jedoch die Mühlbacher Clause auf beidenFlanken, während sie solche in der Fronte angriffen, und zwan-gen hierdurch den Oberstlieutenant Wreden, seine Truppen ausder Clause nach der Laditscher Brücke zurückzuziehen. Hier nahmer eine Aufstellung auf beiden Seiten der Nienz, um den beidenfranz. Colonnen unter Bissen und Lemoine die Straße nach demBrenner offen zu erhalten. Erstere war bereits in Briren ein-getroffen und sollte am nächsten Tage ihren Marsch nach demBrenner fortsetzen. Letztere wurde noch am 11. in Briren er-wartet und sollte am 12. ebenfalls weiter nach dem Brennerziehen. — Als die Tiroler hievon Nachricht erhielten, beschlossensie, den Angriff auf die an der Laditscher Brücke aufgestelltenBayern ungesäumt zu unternehmen. Sogleich sandten sie, wiebemerkt, die Kunde von ihrem Vorhaben zu Chasteler nach Pan-zendorf und baten um Unterstützung.