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Erster Band.
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die bayerischen Posten von der Martinswand, wo sich einst KaiserMar verstiegen, von Kcmaten, von Arams, von der vielbesuchtenGallwiese, vom Berge Jsel, immer mehr auf Innsbruck zurück.So fielen am 11. rings um Innsbruck die Schüsse der Insur-genten. Bei Zirl, auf dem linken Jnnufer stand der bayerischeMajor Zoiler mit 2 Compagnien des 11. Regiments (Kinkel),einer Kanone und einer Truppe Dragoner unter OberstlieutenantGailling. Schon am Morgen dcS 1l. wurden diese Bayern eineStunde vor Zirl von den Tirolern angegriffen; Lieutenant Ottmit den Schützen zersprengte zwar ihre Bande», aber die Tirolererneuerten die Angriffe. Doch wurde die schon von dem Feindestark besetzte Brücke mit dem Bajonette, einem Zuge Dragoner,geführt von dem braven Lieutenant Hartl, und einigen Kartätschen-schüssen gereinigt, und gegen 3 Uhr Nachmittags zog sich MajorZoller zum Hauptcorps nach Innsbruck. Die Tiroler erschienenauf den Höttingcr Höhen gegenüber der Stadt.

Speckbacher, der am 11. thätigen Antheil an den Vorgefech-ten bei Arams und am Patschbcrge genommen hatte, eilte mitden Aufgeboten von Tulses und Rinn an demselben Tage nachAmpaß und von da nach Volders, die Bewohner der Gegend zuden Waffen entbietend, um die Bayern zu Hall und Volders an-zugreifen und ihnen die dortige Jnnbrücke zu entreißen. ZuHall stand der Oberstlieutenant Barnklau mit 2 Compagnienseines leichten Bataillons; der Lieutenant BooS stand mit 72Mann bei Volders, an der Jnnbrücke. Diese Posten wurden vonSpeckbachcr und den Untcrinnthalcrn überrumpelt. Mit Tapfer-keit vertheidigte zwar Oberstlieutenant Barnklau das Milserthvrin Hall, Lieutenant Besserer das Absamsthor; aber an andernOrten drangen Speckbacher, der Hacker Kronenwirth JosephSträub und ihre Genossen in das Städtchen und aus allen Fen-stern wurde auf die Bayern geschossen. Zu schwach, überallumringt, und zuletzt ohne Patronen mußte sich Barnklau mitseiner Truppe ergeben, nachdem Hauptmanu Werchcr und Lieute-nant Merkel eine ganze Nacht hindurch mit weniger Mannschaftdie Jnnbrücke vertheidigt hatten. Der angegriffene Lieutenant Booswarf sich in das massive Servitenkloster zu Volders, das er ver-rammelte. Er vertheidigte sich lange Zeit hartnäckig. Aber An-dreas Angcrer, Gastwirth zu Polders, ließ eine große Tannefällen, in starke Schlingen fassen und von 50 Tirolern, gleich