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Berges gelehnt. Der linke Flügel stützte sich an die Etsch,deren rechtes Ufer der französische General gänzlich entblößthatte. Auf einer Anhöhe vor der Mitte seiner Stellung, dcuiwestlichen Ausgange des Dorfes Velano gegenüber, hatte diesereine Batterie aufgeführt, die durch ihr Feuer den öfter. Bortrabzum Rückzüge nach diesem Dorfe zwang, dessen Gärten und sehrgünstig gelegenen Kirchhof seine Jäger besetzten, um die Ankunftder Hanptcolonne hier zu erwarten.
Nachdem diese angekommen war, rückte das 1. Bataillon dcSRegiments Lusignan zum Angriff auf den Feind vor. VierCompagnien mit einigen Geschützen drangen gegen die Höhenvon St. Ilario, während die zwei andern Compagnien diesesBataillons, westlich von Volgno längs dem linken Ctfchnfer, dielinke Flanke des Feindes zu gewinnen suchten. Der Angriff schei-terte auf beiden Punkten an der Uebermacht der Franzosen.Demnngeachtet setzten die Oestcrreicher das Gefecht aus denHöhen von Volano sehr lebhaft fort.
Mittlerweile hatte Chasteler das 2. Bataillon des RegimenlSLusignan über daS Gebirge gegen Mofeta und von hier ausüber die Höhen von Narigljo und durch das Thal des Leno-bacheö gegen Roveredo in der Absicht entsendet, um den feind-lichen rechten Flügel, der sich nur bis Saltaria ausdehnte, zuumgehen; indeß der mit Ertls C'vlonne ziehende Fleimser undVintschgquer Landsturm zur Besetzung der Mittelhöhcn des Fi-nonchivberges angewiesen wurde. Dieses Bataillon führte dieUmgehung mit so viel Geschicklichkeit aus, daß seine Plänklerbereits die ersten Häuser von Roveredo erreicht harten, als erstder Feind derselben gewahr wurde. Cr warf diesem Bataillonseine Reserve entgegen, und zwang es, nachdem es sich tapfergewehrt hatte, zum Rückzüge. Schon war dieser in der Rich-tung von Castclpietra abgeschnitten; allein der Muth und dieEntschlossenheit, mit welchem die Oesterreichs die Angriffe derFeinde zurückwiesen, retteten denselben. Sie erreichten ohne be-deutenden Verlust die Mittelhöhen des Finonchiobcrges, wo sievon den dort aufgestellten Tirolern aufgenommen wurden. Diesesuchten nun die oberste Kuppe des Berges zu besteigen, und trugensogar Kanonen auf den Schultern von einer Höhe zur andern.
Während dieser Gefechte war Oberstlieutenant Ertl, demschon beim Anfange des Treffens bei Castelpictra an ihn