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den Brücken, die derselbe sich etwa an der untern Jsar oder ander Donau vorbehalten habe, so wie von seinen Magazinen amJnn abzuschneiden, ihn aus der kürzesten Verbindung mit Wienzu reißen, wohin der Weg für die französische Armee geöffnetist, und ihn nach Böhmen zu weisen. Deshalb sollen Davonstund Lefebre die feindliche Mitte angreife»; Lannes, Vandammc,Nansouty den linken Flügel bei Eckmühl fassen, und die Straßevon Regensburg im Rücken des Erzherzogs gewinnen.
Die bei Schirling aufmarschirtcn Franzosen und Bayern be-nutzen die oben erwähnten neuen Anordnungen deS FürstenNosenberg, bewirken durch eine Bewegung die Vereinigung mitden Truppen, die Napoleon heranführt, und plötzlich stehen anbeiden Seiten des Laberflusses 10 französische, 3 bayerische und4 würtembergische Reiterregimenter in erster Linie zum Angriffbereit. Das Terrain zwischen Eckmühl, Schirling, Leuchling istfür ein starkes Cavallcriecorps nichts weniger als günstig; dieWälder und Höhen von Lcuchling machen einen Angriff in derFronte, so wie jede Bewegung zu einer Umgehung sehr schwierig;rechts dehnen sich die Gehölze bis nahe an die Laber, linkshängt der sogenannte Hohewald mit den Wäldern zusammen, diebis Abbach an die Donau reichen, und doch sollen diese 17 Reiter-regimenter einen Hauptschlag vollbringen! Wäre freilich sogleichdie Hauptmacht der öfter. Reiterei hier gestanden, so hätte sieGelegenheit zu einem Gefechte gefunden, das die glänzendstenResultate geben konnte.
Maffena's Hcertheil wird als Reserve aufgestellt; er selbstbleibt Napoleon zu Seite.
Bald beginnt auf beiden Seiten das Feuer und wird allge-mein. Die Stellung der beiderseitigen Heere wird genau durchzwei schmale Streifen eines lichten Dunstes bezeichnet, in wel-chen die weißlichen Rauchwolken der Batterieen sich auflösen. —Napoleon läßt in seiner Gegenwart die würtembergische leichteInfanterie und das 2. Bataillon deö Regiments Kämmerer dieBrücke, das Dorf und das Schloß Eckmühl angreifen. Die Zugängezu diesen Punkten sind von einer furchtbaren Artillerie bestrichen,und werden von der öfter. Infanterie lebhaft vertheidigt. MehrereMale werden die Würtemberger zurückgeschlagen, erneuern denSturm und nehmen Eckmühl weg. Der kühne Angriff des Jäger-bataillons König unter Major Stockmaier auf das Schloß trägt