Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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was für einen Fehler angesehen werden muß, indem so der linkeFlügel in der Ebene umgangen werden konnte, und dadurch ihreVerbindung mit Sacile immer mehr in Gefahr kam. Manmußte bereuen, die beiden nach Porcenigo gesendeten stanz. Ba-taillons nicht in der Nähe behalten zu haben, wo sie nützlicherzur Verlängerung des linken Flügels und zur Deckung von Sa-cile hätten verwendet werden können.

Der General Gajoli zog mittlerweile den Obersten Volk-mann von Roveredo, der durch das Regiment Savoyen-Dragonerverstärkt worden war, an sich. Das Feuer entwickelte sich aufder ganzen Fronte beider Armeen, und hielt mit gleicher Leb-haftigkeit und gleichem Erfolg an.

Dem General Serras gelang es zweimal, sich Porcia's wie-der zu bemächtigen; zweimal wurde es ihm wieder entrissen;zwei vom General Frimont auf der Hauptstraße aufgeführteBatterien streckten ganze Glieder der Anstürmenden zu Boden.Mit Klugheit führten auch die öster. Anführer mehrere Seiten-angriffe mit Infanterie und Reiterei auf diesen Punkt aus; einBataillon von Franz Jellachich-Jnfanterie, rechts von Poreiaaufgestellt, und ein Banal-Bataillon griffen den zum Sturmeanrückenden Feind mit vielem Erfolg seitwärts an, und mehrmalsbrachten Ott-Husaren und Hohenzollern-Chevaurlegers unterFrimonts eigener Anführung in die vordringenden Italiener undFranzosen Tod und Verwirrung; Major Lachowöky von Letzten:schnitt ein Bataillon, dem er in Rücken fiel, ab, und zwanges die Waffen zu strecken. In diesem hartnäckigen Kampfe umPorcja zeichneten sich viele öster. Offiziere, unter den Gegnernbesonders der ital. Oberst Giflenga aus, der eine Schwadronanführte; die Italiener fochten überhaupt mit großer Tapferkeit,und zeigten sich würdig, neben den Franzosen zu fechten.

Gajoli rückte nun zum Angriff auf Ronche, der Oberst Volk-mann auf Villadot zu gleichem Zweck vor, während des letzterenReiterei rechts vorging und 1 Bataillon I. Jellachich im Rück-halt blieb. Die vor den Dörfern aufgestellte schwache französ.Reiterabtheilung wurde augenblicklich geworfen und mußte sichhinter ihr Fußvolk zurückziehen; Grenier aber vertheidigte dieDörfer selbst mit der größten Tapferkeit, und sein verheerendesGeschützfeucr brachte endlich Volkmann und Gajoli zu Weichen.Als aber die stanzös. Chasscurs der öfter. Infanterie nachsetzten,