Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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lohe griff an, wurde aber anfangs durch die stanz. Reitereizum Weichen gebracht; aber schnell fiel das Regiment Savoyen,dem berühmten Eugenius, „dem edlen Ritter," also zu Ehrengenannt, in die Flanke der Feinde, und ein lebhaftes Handge-menge entschied zum Vortheil der Oesterreichs. Brousfier aberbildete seine Vierecke und ließ die beiden NeitercorpS — dasretirirende und daS verfolgende — durchziehen, so daß das öfter.,als es von der Verfolgung zurückkam, Verlust durch das Infan-teriefeuer erlitt. Er setzte hierauf seinen Rückzug auf Sacileauf dem linken Ufer der Alza in guter Ordnung fort und schicktesein Geschütz auf der großen Heerstraße zurück, wurde aber trotzder sumpfigen und durchschnittenen Gegend verfolgt und verlorGefangene. Um 7 Uhr Abends machten die öfter. Dragonerden letzten Angriff; ein sicher und gut angebrachtes Gewehr-feuer warf die erste Schwadron zusammen und machte die andernumkehren; das Regiment Hohenlohe litt viel, weil man es ineinen Sumpf geschickt hatte, wodurch es sich nicht schnell genugdem feindlichen Jnfantcriefeuer entziehen konnte. Brousfier be-hielt seine Haltung und erreichte Sacile; sein 84. Regimentbildete, beständig vom Feinde bedroht und geneckt, den Nachtrab.Eugen befand sich bei demselben, leitete seine Bewegungen undsetzte sich, gleich einem gemeinen Grenadier, jeder Gefahr aus.Was die übrigen Divisionen von Serras, Severoli, Grenierund Barbou betraf, so nahm bei ihnen, obgleich die Oesterrei-cher nur langsam folgten, die Unordnung in den Difileen, wo-hin sie geworfen worden waren, immer mehr zu, und erreichteden höchsten Grad, als sie über die Livenza gehen mußten.

Der öfter. General Marziani kam von S. Giovanni delTempio um 9 Uhr Abends vor Sacile an, welche Stadt ineiner Krümmung der Livenza gelegen und von dem Feuer deslinken Ufers umfaßt, nicht vertheidigt werden konnte. Der öfter.Oberst Chivich mit den Ogulinern griff die Stad't an; Haupt-mann Lakosch vom Generalstabe führte die Spitze. Nach einigenKanonenschüssen nahmen die Oguliner die ersten Häuser unddie Brücke und Marziani zog in Sacile ein, welches die Fran-zosen in großer Eile verließen, um auf Conegliano zu mar-schiren. In Sacile wurden von den Siegern 4 Kanonen, 1Haubize erobert, eine bedeutende Anzahl Gefangener, worunter1 General und mehrere Oberoffizure waren, genommen und eine