Eugen die Wiederherstellung und Bildung derselben; Pully be-setzte die Piave; Serras, Lamargue, Severoli bezogen in derUmgegend von Treviso Contonnirungsquartiere; Broussier kamnach Mestre, Grenier nach Bassano, Sahuc nach Castelfranco;Barbou aber mit der Hälfte seiner Division nach Venedig, woer den Auftrag erhielt, diesen wichtigen Platz zu vertheidigen.In diesen schwierigen Momenten wurde die Festigkeit und dieKaltblütigkeit deö Vizekönigs einstimmig gepriesen; ein scharferTagsbefehl rügte die entstandene Niedergeschlagenheit, und daßeinige Verwaltungsbeamte bis Mailand zurückgelaufen undüberall Schreck und Furcht verbreitet hätten.
In dieser Schlacht verloren die Oesterreicher 10 Todte, 90Verwundete und 10 gefangene Stabs- und Oberoffiziere, 561todte, 2175 verwundete und einige gefangene Soldaten. DieFranzosen dagegen 6—7000 Mann, wovon die Hälfte Gefangene;die Generale Severoli, Teste, Dutrui, Garreau und Pageswaren verwundet; Letzterer mit dem Obersten St. Martin undBrezon fiel in öfter. Gefangenschaft. Die Franzosen verlorenüberdieß 15 Kanonen, drei Adler und 23 Munitionswagen.
Der Erzherzog Johann bezog am 17. April ein Lager beiSacile und rastete wegen der Strapazen, die sein Heer durchMarsch und Kampf erduldet hatte; sein Vortrab machte beiFratta, an den Ufern des Nesco, über den in einer kurzenStrecke viele Brücken geschlagen find, halt. Die retirircndenFranzosen wurden nur durch einzelne Abtheilungen gegen Brug-nera hin verfolgt. Am 18. fiel ein so starker Regen, daß dieLivenza und die kleinen, von dem Bellunez herabkommendcnBergströme austraten und die Straßen mit unglaublicher Ge-walt überschwemmten. Umsonst waren alle Versuche, vorzu-gehen; nicht einmal mit Reiterei konnte auf der Straße vorge-rückt werden, indem die Gewalt des Wassers Pferd und Reiterniederwarf. Der öfter. Vortrab wurde dadurch nicht nur vomfeindlichen, sondern auch vom eigenen Heere bis zum 20. ge-trennt, und blieb ohne alle Möglichkeit einer Verbindung vomWasser ringsum eingeschlossen; auch das achte und neunte öfter.Corps wurden genöthigt, ihre Bivouacs zu verlassen und in denumliegenden Ortschaften Quartiere zu beziehen. Das Haupt-quartier des Erzherzogs befand sich in Sacile.
Während, die Oesterreicher sich freuten, eine ganze Provinz