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Grouchy und Pully, und das 23. Regiment, welches Durutteüber den Fluß geführt hatte, auf dem linken Flügel aber i!a-marque mit Fußvolk und Sahuc mit Reiterei; Desair mit derAvantgarde befand sich auf dem äußersten linken Flügel an demUfer des Flusses auf tausend Klafter von der Brücke von Priuli.
Mittlerweile wurde von den Oestcrrcichcrn versucht, vvnden durch die Angriffe der fran;. Reiterei Verlornen oder de-montirten Batterien noch Geschütze zu retten — einzelne Feld-stücke, die stehen geblichen waren, wurden auch wirklich durchFreiwillige im Angcsichtc des Feindes zurückgebracht, — undfeste Stellung zu nehmen. Die Oesterrcichcr bezogen wohlvortheilhafke, durch die Punkte ssa Gave, S. Michele, d'Olmou. s. w. geschützte Rissen, aber der Moment zum Angriffe warschon verflossen, der Zweck, den Ucbergang zu hindern, nichtmehr zu erreichen. Nun aber ging der Vizckönig zur Offensiveüber, welche er, da die öfter. Stellung in der Fronte schweranzugreifen war, durch Umgehung des rechten Flügels zu be-ginnen beschloß. Die Schlacht begann auf beiden Seiten mitder größten Wuth, indem die Franzosen die Oesterrcichcr vonden Anhöhen und die Oesterrcichcr die Franzosen wieder überden Fluß treiben wollten. Weder der Erzherzog noch der Vize-könig ließen es in diesem Kampfe an Anstrengungen fehlen,sondern setzten sich jeder Gefahr aus, kommandirten bald alsFeldherrn, bald mischten sie sich in den Kampf, gleich den ge-meinen Soldaten. Das Gefecht fand zwischen der Piave undConegliano statt; tiefe Gräben schützten die deutsche Fronte;aber die Franzosen warfen sich hinein und griffen an. Eugenzog seine Truppen gegen den linken Flügel des Feindes und be-fahl dem General Grenier, denselben zu überlangen; die übrigeSchlachtlinie folgte in dieser Richtung. Grenier griff mit denTruppen des General Abbü das Dorf S. Michele an, nahmes, machte Gefangene und verfolgte den Weg nach Tezze, wo-hin Grouchy mit Reiterei ebenfalls seine Richtung nahm. Grc-nier und Abbe gingen über die Piaveselle, welche von denOesterreichern hartnäckig vertheidigt wurde, drängten den Gene-ral Calnassy auch aus Tezze und nahmen Malanotte. GeneralCalnassy zog sich nach Vazuola, wo er 2 Bataillons zur Unter-stützung empfing. Zugleich mit dem Angriffe bei Le Tezze rückteGeneral Broussier längs der durchschnittenen Gegend vor, um