Achtzehntes Knch.
Die politische Lage Jtalien's hatte sich seit 1805 gänzlichverändert. Als die stanz. Heere damals gegen Oesterreich zogen,hatte sich Neapel öffentlich gegen Frankreich erklärt, und wurdedafür durch stanz. Truppen erobert. Damals Feind Napoleon's,war Neapel setzt für und mit' ihm, da sein Schwager diesesKönigreich regierte. Der Kirchenstaat, der sich quer über dieHalbinsel, von einem Meere zum andern erstreckt, schnitt alleVerbindung zwischen Neapel und Oberitalien ab, ein bedenklicherUmstand, weil der Kampf mit den Sizilianern und Dritten fort-währte, das adriatische und mittelländische Meer von feindlichenSchiffen unsicher gemacht, und der Pabst in die Geheimnisse derCoalition eingeweiht und ihr zugethan war. Deßwegen legteNapoleon eine Garnison nach Rom, welches auf der Heerstraßelag, vereinigte den kleinen Landstrich, die Marken, mit dem Kö-nigreich Italien, wodurch auch dieses mit Neapel in Verbindungkam, und verband endlich den Kirchenstaat mit seinem Reiche.Der westlichen Küste Italiens gegenüber befanden sich zwei un-versöhnliche Feinde des stanz. Systems: Sardinien und Sizilien,vorn Meere umgeben und durch englische Geschwader geschützt.Die Liirung mit Sardinien und Sizilien kam England bei seinenKriegsoperationen sehr zu statten; es hatte sich dadurch eine Basisgegen Italien, Truppen, die jeden Augenblick irgendwo landen konn-ten und zahlreiche und sichere Stationen für seine Marine verschafft.In Sizilien herrschte England durch den Minister Acton, und dieser