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während die Feuer noch brannten, aufbrechen; man erwarteteeinen heftigen Widerstand, aber der Feind hatte sich selbst zurück-gezogen. Die Beurtheilung seiner Stellung und der geschwächteZustand seiner Bataillons bewogen Nebrooich, sich über die Bu-dackcr Brücke zurückzuziehen, sodann bei Perussich auf dem BergQuarta sich aufzustellen, und den Feind dort neuerdings zu er-warten. Den 23. Mai um 1 Uhr Morgens wurde das öfter.Corps in Marsch gesetzt, und dann bei Leschie aufgestellt; dieArriergarde von 2 Bataillons, von Hrabovskp geführt, stelltesich hinter Perussich bei Qarta, später am Koren, wo sie denFeind erwartete.
Wie bekannt, gibt der felsige Boden dieser Grcnzbezirkc auchin den gesegnetsten Jahren des Friedens seinen Bewohnern nichthinlängliche Nahrung;' die Regierung muß daher fast alleJahre mit beträchtlichen Zuschüssen an Brodfrüchtcu dieses krie-gerische Volk zu erhalten suche»; führt der Krieg einmal eineTruppe dahin, so muß deren Subsisten; vorher durch Zufuhrensorgfältig gedeckt uoerden. Eine Stockung hierin würde gleichden empfindlichsten Mangel znr Folge haben. Die Oesterrcicherhatten auch dießmall, ungeachtet der häufigen Zufuhren aus denrückwärtigen kroatischen Provinzen, diese traurige Erfahrung ge-macht. Während dcS langen Aufenthaltes in diesen Gegendenhatten ihre Truppen Alles aufgezehret; Marmont kam dahin,und mußte natürlich mit dem größten Mangel kämpfen, daherwurden auch den österreichischen, in französische Hände gerathenenKriegsgefangenen eher das bei ihnen gefundene Brod, als dasGeld abgenommen. Diese bedenkliche Lage der Franzosen gabalte Hoffnung, daß, wenn sie durch anhaltenden Widerstand indiesen nahrungölosen Provinzen aufgehalten wurden, ein großerTheil ihrer Truppen dein Mangel unterliegen, und Marmont sogezwungen werden würde, seine weitere Unternehmung aufzu-geben.
Allein kaum hatte Rebrovich, um dem andringenden Feindean der Straße auf dem Berg Quarta die Stirne zu bieten,diese Stellung bezogen, als er am 23. von Agram aus denBefehl zum weiteren Rückzüge erhielt, indem er auf F. M. L.Kncsevich's Gebot mit dem ganzen TruppencorpS nach Karlstadtmarschiren sollte. Bon Leschie führen zwei Straßen dahin: dieeine links über die große, und die andere rechts über die kleine