Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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Zwanzigstes Pnch

Nach der Schlacht von Aspcrn war die Lobau mit einerUcberzahl franz. Truppen, Pferde, Verwundeten, Geschütz undGepäck in der größten Unordnung besäet, einige Zeit von demjenseitigen User getrennt, an mehreren Orten unter Wasser. ESwar Mangel an Nahrung, an Munition eingetreten; auf bei-spiellose Anstrengung im Kampfe war bei vielen Kriegern Miß-muth gefolgt. Sogleich nach der Schlacht befaßte sich Napoleonselbst mit dein, was die Verbindung, den Brückenbau betraf, mitdem Uebergang der Verwundeten, der Verpflegung der Truppenauf der Aue u. s. f. Am 25. Mai waren einige Brücken imStande, um die Verwundeten, die nicht seither auf Ruderschiffcnauf das rechte Ufer gebracht worden waren, das Artillcricfuhr-wesen, das der Ausbesserung bedurfte, die Truppen, die nicht aufder Lobau bleiben sollten, übergehen zu lassen. General Ber-trand, der auf der Aue geblieben war, um die Wiederherstellungder Brücken zu betreiben, kam am 25. Morgens an das rechteUfer, um Napoleon, der eben von den vornehmsten Häupternder Armee umgeben war, zu melden, daß sein Geschäft zu Endesey. „Können Sie," sagte Napoleon zu ihm, „diese Brückengegen die bisherigen Zufälle sichern?" — „Jetzt noch nicht," ent-gegnen' dieser, „aber ich kann dafür stehen, daß künftig dieBeschädigung mehr partiell und augenblicklich und in wenigenMinuten wieder auszubessern seyn werde." Und in der That,als das immer noch steigende Wasser in der Nacht vom 26. auf