Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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Napoleon betrieb immer eifriger die Anstalten, die zumUebergang der Donau dienen mußten. Seinem Systeme getreu,hatte er auch fetzt, im Angriffskriege, die Vorbereitung zur Ver-theidigung, um in dem eroberten Landstriche unter allen Umstän-den sich zu behaupten, nicht unterlassen. Die Fischa, ein Fluß,der im Kohlengebirge bei Wien entspringt und zwischen Wie»und Preßburg in die Donau fällt, war zur Vertheidigungslinieausersehen; zweckmäßige Verschanzungen waren hinter derselbenangelegt, zur Verstärkung der schon an sich selbst vortheilhastenStellung zwischen der Donau und dem Gebirge. Hier konnteNapoleon dem öfter. Feldherrn noch einmal die Spitze bieten,im Fall es demselben etwa gelungen wäre, bei Preßburg denUebergang zu erzwingen und Vortheile zu erfechten, die ihm denWeg nach Wien öffneten. Ein Theil der französ. Armee wäreschon hinreichend gewesen, die Oesterreicher zwischen Wien undPreßburg aufzuhalten; mit seiner übrigen Macht konnte Napo-leon die seinem Gegner so gefährliche Seitenbewcgung von derLobau aus nach dem linken Donauufcr unternehmen. Eben sowar er in Bereitschaft, den etwaigen Unternehmungen der Ocstcr-reicher auf seinem linken Flügel zu begegnen. Wenn sie ober-halb Wien über den Strom gegangen wären, so konnte er ineinem Marsche die feste Stellung bei Ried, am westlichen Ab-hänge des Kohlengebirges, erreichen. Auch hierzu war ein Theilseiner Armee um so mehr hinreichend, da die bei St. Pölten und