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Prcßburg anempfohlen worden, damit dieselbe nicht wie im Jahre1805 dem Feinde in die Hände gerathe. Er sollte die Arbeit solange fortsetzen, als sich keine evidente Gefahr, vom Feinde ver-sagt zu wreden, zeige. Dieser Offizier hatte übcrdieß als Leit-faden zu dieser Arbeit ein in Fricdcnszciten vom General-Ouartiermeistcrstabe zu diesem Behuf entworfenes Proscct er-halten, nach welchem die Vcrschanzungen aus dem rechten Do-nauufcr die Brücken-Aue einzuschließen hatten, und hinterdem todten Arm anzulegen waren. Die Absicht der Erbauungder Brückenschanzc war? folglich bloß, die Communikationsdrückein Prcßburg zu decken, wozu nicht mir der bestimmte Befehl,sondern auch die Plane des ProscctS zugleich ertheilt wurden.Am 11. Mai, als Napolcou'S Hauptquartier schon in Schön-brnnn und eine Brigade franz. Reiterei gegen UugarN geschicktwar, war solgciwer Befehl des Kaisers Franz, <1. ck. Kremsden 8. Mai, bei dem Palatin zu Ofen eingelaufen: „Bei dendermaligcn Umständen, die ich Euer Liebdeu bereits eröffnet habe,kaun man nicht mit genug Vorsicht und Eile fürgchcn, und daMir die Errichtung eines angemessenen täte <1e bei Prcß-
burg, dann einige Vcrschanzungen au der March äußerst amHerzen liegen,so finde Ich Blich bewogen, den Generalmajor Pro-hasca nach Preßburg abzusenden, damit sich selber von dem bereitsGeschehenen überzeuge, nach seinen Einsichten den Bau betreibeund Mir von Zeit zu Zeit Berichte zu Meiner Beruhigung er-statte." Der obenerwähnte Hauptmann vom Generalstabc hattebei seiner Ankunft in Prcßburg die Ausführbarkeit dcS Projcetsauf dem Terrain, welches er von der Natur dazu geeignet fand,erkannt, und hatte auch diese in strategischer Hinsicht wichtigeUcbcrgangSstelle im Falle eines feindlichen Angriffes auf eineangemessene Art zu benützen. Am 10. Mai war schon daö imWege stehende Gehölz gefällt, die Verschanzungcn zu Folge desPlanes ausgestreckt und der wichtigere Theil derselben in Arbeitgenommen worden; am 11. hatte General Prohasca die ange-fangenen Arbeiten geprüft und den Hauptmann beauftragt, mitdenselben fortzufahren. Am 12. Mai war die Capitulation vonWien erfolgt, und der franz. General Montbrun über Schwan-dorf und Bruck an der Leitha nach Ungarn geschickt worden.Der öfter. General Szörcnyi, welcher mit weniger Mannschaftder in Ungarn zurückgebliebenen Reserve - Escadron am rechten