Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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machte seine Vorhut, griff Engerau an und nahm das Dorfin raschem Anstürmen weg, wobei 400 Mann von dem öfter.Regimenle Beaulicu und mehrere Offiziere gefangen wurden.Davoust suchte mit den, nach bravem Widerstände aus demDorfe weichenden Oesterreichern, denen er in dichten Colonnenfolgte, über die Brücken in die Aue zu dringen. General Bi-anchi hatte aber zweckmäßige Gegenanstalten getroffen und seinGeschütz wirkte furchtbar auS der Aue; auch das Feuer aus denSciteninseln hielt die Franzosen auf, während sie sich durcheinen seichten Douauarm, der zugleich als Graben der Verschan-zung des Brückenkopfes diente, ebenfalls aufgehalten fanden.Demungeachtct warfen sich die VoltigeurS des 12. stanz. Regiments,den General Petit an der Spitze, in den Fluß und auf dieSchanze des durch 12 Geschütze vertheidigten Brückenkopfes,wurden aber mit Verlust zurückgeschlagen und büßten ihren ta-pfern Anführer ein, welcher den Tod auf dem Wahlplatze fand.Davoust mußte auch dieses Mal von seinem Angriffe abstehen,doch wagten es auch die Oesterreicher nicht mehr, das DorfEngerau ferner zu besetzen. Davoust setzte sich nunmehr hinterden massiven Gebäuden des Ortes fest und legte drei Regimen-ter in diesen Posten; er umgab dann den Austrittsplatz miteiner Reihe einzeln liegender Werke, welche hinter Engerau mitdem linken Flügel sich an die Donau lehnten und rechts bis andie Niederung des Stroms sich ausdehnten, der unterhalb Preß-burg sich gegen Süden wendet, ließ Batterien anlegen undSchiffe in Bereitschaft setzen, um den Brückenkopf durch einengeregelten Angriff zu nehmen. Inzwischen machte er, indemer solchergestalt den eingehenden Winkel, in dessen Spitze sichdie feindlichen Verfchanzungcn befanden, sperrte, die Brücke, aufwelcher man nicht verbrechen konnte, unnütze. Später sendeteDavoust seine dritte Division nach Altenburg und General Gudinbesetzte eine Brücke, die ihm einen Zugang auf die Insel Schütt,die sich bis gegen Naab erstreckt, verschaffte.

Napoleon hatte auch den Vicekönig von Italien gegen Un-garn bestimmt. Ehe er ihn aber den Weg dahin antreten ließ,wollte er erst noch genauere Kenntniß von den Anordnungendes Erzherzogs Johann nehmen. Von Körmönd aus, wo derErzherzog sich zuletzt befand, konnte er zur Unterstützung desGeneralissimus abrücken, oder die Straße von Ofen behaupten,