Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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znge, um das Land zu schonen, nicht benutzte, als NckrutcnanS-hebung, Ergänzung der Landwehre, Bespannung, Landsturm rc.;man sey auf jeden Wink bereit." An diesem Tage kam derBefehl des Generalissimus, in die Insel Schütt und nach Preß-burg zu rücken. Erzherzog Johann machte eine Vorstellunggegen diese Abrückung und schrieb seinen Brüdcrn Franz undCarl wiederholt am 3. 5. und 6. Juni: „Seine Absicht sey,gegen Macdonald zu gehen, weil, wenn derselbe geschlagen wäre,der Feind zu Dctaschirungen gezwungen werde und er, der Erz-herzog, könne sich mit Chasteler und dem Banus Giulap ver-einigen und sich nach Umständen gegen Bruck oder Neustadtwenden... Seine Absicht sey, zunächst auf Radkcrsburg, inMarburg die Vereinigung mit dem Banus und Chasteler zubewerkstelligen, dadurch 40,000 Mann Kerntruppen zusammenzu bringen und zwei feindliche Corps, Macdonald und Mar-morn, von der Vereinigung mit Napoleon abzuhalten..." Erz-herzog Johann wartete auf Antwort auf diese Vorschläge. Bracher sogleich am 2. Juni auf seines Bruders Befehl auf, sokonnte er seine Vereinigung mit Carl über Preßburg bewirken,ohne daß ein Feind es hätte hindern können. Carl wiederholtedeßhalb den Befehl, nach der Schütt und Preßburg abzurückenund gab seinem Bruder auf, die Zeit seiner Ankunft und dieZahl seiner Truppen im Voraus zu bestimmen. Er gebot ihm,um so mehr zu eilen, als Napoleon seine Corps zusammenziehe.Allein Johann erwartete die Antwort auf seine gemachten Vor-schläge und blieb noch stehen; doch der Angriff des französ.Nortrabs von Eugen zu Stein am Anger, am 6. Juni, machtediesen Planen und Vorschlägen ein Ende. Johann hielt sichjetzt in einem schwierigen, von Bergen, Wäldern und Seendurchschnittenen, durch die morastigen Ufer der Raab gedecktenLande nicht für sicher genug und faßte den Entschluß, aufzu-brechen und sich der ungarischen Jnsurreetion zu nähern.

Damals schrieb er am 7. Juni an seinen Bruder denKaiser: „daß, nachdem er keine Antwort erhalten und da derPalatinuö ihm schreibe', daß er Alles, vermöge Weisung desGeneralissimus, bei Raab vorbereitet habe, so rücke er dahin ab;den 13. würde er dort eintreffen." — Schon am 2. hatte derPalatinus seinen Bruder Johann in Kenntniß gesetzt, daß beiRaab weder eine Brücke geschlagen sey, noch Fahrzeuge vor-