Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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Reiterei über die Sümpfe an der Panza leicht zurück, und er-öffnete damit das Gefecht, das um 2 Uhr Mittags auf derganzen Linie förmlich in Gang kam. So wie seine Schlachtliniein Front sich formirt hatte, führte Eugen gegen den linken Flügelseiner Feinde eine Batterie von 27 Kanonen vom schweren Ka-liber auf, die diesen sehr lebhaft beschoß. ES unterlag bei denErzherzogen bald keinem Zweifel mehr, daß er den wahren tak-tischen und strategischen Angriffspunkt, den nicht appuyrtcn linkenFlügel ihrer combinirten Armee gewählt hatte. Während Mont-brun den feindlichen linken Flügel zu umgehen strebte, zugleichaber eine Abtheilung an potenea setzte/ welche Front gegenSt. Morton machte, und dadurch zeigte, wie sehr man einenAngriff von daher besorgen müsse, griff Serras mit seiner, in 2Colonncn formirtcn Division die ersten Vortruppcn bei Kis-Me-gpcr an, und warf sie nach hartnäckigem Widerstände und mitbedeutendem eigenem Verlust, griff dann den Maicrhof Kis-Mc-gper und die in den Weingärten aufgestellte öfter. Infanterielebhaft an. Durutte ließ 3 Bataillons auf das jenseitige Uferdes Panzabaches vorrücken, die jedoch von den Ocsterreichernwieder zurückgewiesen wurden; die Division Sevcroli sah sichdurch ein heftiges Feuer aus dem Dorfe Sabadhegp aufgehalten,und wurde selbst durch die Vertheidiger, durch steierische Land-wehre und Bataillone von St. Julien und Lusignan zurückge-worfen ; doch der General Grcnicr erschien in demselben Augen-blicke mit dem 62. Regiment, der Nest der Division Sevcrolirückte vor, der Kampf wurde zum Vortheil der Italiener undFranzosen hergestellt; das österreich. Bataillon in dem Kirchhofemußte weichen und sich hinter dem Bache aufstellen, worauf ihndie Divisionen Sevcroli und Durutte überschritten; die französ.Infanterie zog sich in die Weingärten, andere Colonnen umgin-gen Kis-Megper. Eine Abtheilung ungar. Husaren wurde zwarden letzteren entgegengesendet, allein da sie nicht nur aus denWeinbergen mit einem wohlgezielten Gewchrseuer empfangen undvon den entgegengesetzten Höhen mit Kartätschen beschossen wurde,sondern auch noch einen breiten Graben antraf, den sie nichtübersetzen konnte, so blieb ihr Ziel unerreicht. Der Maierhofvon Kis-Megper, dessen Zugänge morastig waren, stellte gleichsamein Fort vor, das dem linken Flügel der Oesterrcicher zur Stützediente; so lange diese bestand, war kein entscheidender Vortheil