Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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dessen Hauptquartier immer noch in Haimburg war, in Verbin-dung gebracht.

Der Rückzug der Oesterreichs ging nach Acs, wo Alles umMitternacht ankam und ausruhte; am 15. waren die beiden Erz-herzoge in Komorn und ließen ihre Corps über die Donau undWaag in's Lager rücken; in den Brückenkopf rückte Besatzungein, auch wurde dahin das nöthige Geschütz geführt; die Ver-sprengten sammelten sich nach und nach.

Während der Schlacht bei Naab war das in den Vcrschan-znngcn an dem linken Ufer gestandene Corps des öfter. GeneralsMcsco ein ruhiger Zuschauer der Begebenheiten, und versuchtenicht einmal durch eine Bewegung die Aufmerksamkeit des FciudcSauf sich zu ziehen, wozu ein Marsch auf Jkrenp und eine Kanonade,um eine» Uebergang vorzuspiegeln, hinreichend gewesen wäre.In der Nacht aber schlich sich dieses Corps glücklich aus denVcrschanzungen, und zog sich auf verschiedenen Seitenwegen,nachdem es am 16. Juni zwischen Kiszell und Sag ein unbedeu-tendes Gefecht bestanden, und von der, den franz. Corps nach-rückenden Bagage reiche Beute gemacht, an den Plattersee, undtraf in der Folge nach vicrwöchentlicher Abwesenheit wieder inKomorn bei der Jnsurrectionsarmee ein.

Der östcrrcich. Rittmeister Olgay, den man mit einer halbenEScadron von den Prcßburger Jnsurrections-Husarcn zu Jkrenyvergessen hatte, entschloß sich, den Rückzug durch die feindlicheLinie zu nehmen. Umgeben von allen Seircn, schlich er sich theilsdurch, theils bahnte er sich den Weg mit dem Säbel in derFällst. Bei Takachy stieß er mit seinen 51 Insurgenten auf ein400 Mann starkes Dctaschement; unerschrocken stürzte er in das-selbe, zersprengte es, machte 31 Gefangene und erbeutete 7 Wa-gen mit Bagage und Feuergewehren, setzte hierauf ruhig seinenwcitern Rückzug durch die Bakonpwälder zur Armee fort, wo erzu Komorn an, 30. Juni glücklich eintraf. Er erhielt dafür denMaria-Thcresia-Orden.

Der Verlust in der Schlacht bei Raab bestand bei dem Heeredes Erzherzogs Johann aus 16 todten, 67 verwundeten, 24 ge-fangenen und 7 vermißten Staats- und Oberosfizieren, und aus731 todten, 1691 verwundeten, 2384 gefangenen und 1315 ver-mißten Soldaten; ferner aus 2 Fahnen und 2 Kanonen. Bei