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gleiche Linie erreichte. Zur Besetzung von Aderklaa wurden dieGrenadierbrigaden Merville und Hammer verwendet, wodurchnur noch die Grenadierbrigadcn Murray und Steyrer zur Aus-füllung der Schlachtordnung übrig blieben, so daß diese nur miteinem Treffen von Bataillonömassen besetzt werden konnte, hinterwelcher eine Linie Reiterei aufgestellt ward.
Davoust und Rosenberg hatten mittlerweile ihr Feuer fort-gesetzt. Um 10 Uhr Morgens war die Hälfte des Corps vonDavoust jenseits des Rußbaches, seine Reiterei hatte die Husarendes Generals Fröhlich aus Ober-Siebenbrunn verjagt. DieDivisionen Morand und Friant sollten gegen die kleine Anhöhenördlich von Markgrafen-Neustcdl marschiren, während die Di-visionen Gudin und Puthod auf dem rechten gegen diesen Ortvorrückten; die Cürassierdivision Arrighi zog sich nach dem Cen-trum Davoust's, wo die vereinigte Arillerie ei» sehr lebhaftesFeuer unterhielt; Grouchp's und Pullp's Dragoner und Mont-brun's leichte Reiter blieben auf dem rechten Flügel, die Infan-terie war in 2 Linien aufgestellt. ES brauchte viel Zeit, um außerdem Bereiche des feindlichen Geschützes dieses kreisförmige Manöverauszuführen; allein es war nothwendig: eures Theils, um dasrechte Ufer des Rußbaches nicht von Truppen zu entblößen, an-deren Theils, um den schwachen linken Flügel des Feindes imRücken zu nehmen und dem stanz. Centrum hinlänglich nahe zubleiben. Die stanz. Colonne, die den Rußbach überschritten hatte,und über Siebenbrunn kam, marschirte, bis sie zum Angriffschritt, nur langsam, indem Davoust diese umgehende Bewegungdurch stets vorgeworfene Angriffe gegen die Front von Mark-grasen-Ncusiedl zu decken suchte. Fürst Rosenberg mit seinemArmeethcile und mit dem, mit ihm vereinigten Vortreibe unterF. M. L. Nordmann, hatte diesen lebhaften Angriffen den stand-haftesten Widerstand geleistet, ungeachtet sein Verlust schon an-sehnlich und der größte Theil seiner Artillerie demontirt war.Bald bemerkte er, daß der Feind ihm völlig in der linken Flankestand und gegen dieselbe zum Angriff vorrücke. Rosenberg sahsich daher genöthigt, mit den beiden Jnfanterieregimentern Deutsch-meister und Kerpcn eine Flanke zu bilden, die übrige Infanteriein Bataillonsmaffen zu setzen, und das noch übrig gebliebeneGeschütz theils zur Sicherung der Flanke, theils bei dem Thurmvon Markgrafen-Neusiedl, als dem wichtigsten Punkt der Stellung,