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Saint-Sulpice, ihm zu folgen. Später schlug sein ganzes Corpsdieselbe Richtung ein.
Nachmittags am 7. zeigte sich den Österreichern in ihrerStellung auf dem Kreuzcnsteiner Berge die Vorhut Massena's.Der erste Angriff derselben auf die, bei Kornncuburg aufgestellteArriergarde war nur leicht, und konnte als bloße Rccognos-cirung betrachtet werden. Kornncuburg war mit einer Mauerumgeben, ein nahe gelegenes Gehölz mit Infanterie besetzt, dieihren rechten Flügel an die Donau lehnte; 12 Schwadronenhielten in der Ebene, hinter denselben 9 Bataillons, und Geschützauf der Heerstraße. Massena's Truppen marschirtcn jenseits desDonaugrabens auf, die Artillerie auf dem linken Flügel, woauch die VoltigeurS sich ausbreiteten. Um 7 Uhr Abends, woder rechte Flügel bis auf die Höhe von Kornncuburg vorgerücktwar, ließ Massen« einen neuen Angriff machen, beschoß und be-warf die Stadt, welche in Brand gerieth, konnte jedoch denArmeetheil von Klenau nicht zum Weichen bringen, indem dieHauptarmce zur Unterstützung hinter demselben stand. Erst miteinbrechender Nacht zog diese auf der Chaussee bis gegen Malle-bern ab / wo sie auf ziemlich vortheilhaftcn Höhen das neueLager bezog, das Hauptquartier hinter der Front, in dem FleckenGöllersdorf. Graf Klenau machte den Nachzug über Stockerau.Das französ. 20. Regiment nahm nun Kornncuburg und machteGefangene. Klenau zog sich in Bataillonsmassen e» eelliczuisrzurück, wobei sich das 1. Bataillon der Wiener Freiwilligen, unterOberst St. Quentin, auf dem äußersten rechten Flügel, sehr aus-zeichnete. Mit vieler Ordnung in der Ebene manöverirend,erreichte er, ohne vorn Feinde bedrängt werden zu können, dieHöhen von Sierendorf und Hauzenbach, auf weichen er bis zum9. frühe stehen blieb, und nur durch Plänklereien des Feindesbeunruhigt wurde.
Fürst Hoheuzollern, der die linke Flanke der Armee deckensollte, nahm daher von Enzersdorf seine Rill. mg am 7. überOber-Nußbach nach Ernstbrunn und Kamersdvrf, um sich dortan die Armee anzuschließen. Die Verbindung mit Rosenbcrghielt General Allstem gegen Laab. Hohcnzollern'S Nachhut unterGeneral Hardegg war mit dem Feinde beständig im Gefecht;Noscnberg, ebenfalls unter Arriergardegcfcchten, zog über Laabnach Muschau, die Straße von Brünn und Ollnütz zu decken.