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schwenkung, die Napoleon beabsichtigte. Davoust war noch 12Stunden von Znaym entfernt, Napoleon selbst 14, Oudinot »ochweiter, weßhalb es schwer hielt, diese Corps vor dem 12. dorteintreffen zu machen. Einstweilen war Marmont isolirt. Mas-sena stand 4 Stunden entfernt mit 4 Divisionen; in beider Stel-lung lag eine Kühnheit, die i'edem Achtung einflößen muß.
Erzherzog Carl sah in der Nacht vvm 10. auf den 11. dieNothwendigkeit ein, selbst bei der unverkennbaren Gefahr, aufseinem linken Flügel debordirt werden zu können, auf einem ebennicht sehr günstigen Terrain am 11. eine Schlacht wagen zumüssen, weil die Stockung deö Artillerietrains, der Pontons unddes ganzen Arineefiihrwesens in den rückwärtigen Defileen vonTrainersdorf, Budwitz und Schelletau seinem vorgefaßten Plane,die Höhen von Jglau so schnell wie möglich zu erreichen, un-ausweichliche Hindernisse in den Weg gelegt hatte, und weil dieöfter. Armee, mit einem Theil der feindlichen Macht zu nahegegen sich über, um eine Bewegung rückwärts zu machen, dadurchgewissermaßen zum Fechten genöthigt war, um sich nur einenruhigen Rückzug zu erkaufen.
Am Morgen deö 11. Juli hatten die beiderseitigen Heerefolgende Stellung inne: die öfter. Armee stand in einem, gegenden Feind gebogenen Halbzirkel um Znaym. Der Fürst Neußbildete mit dem fünften Corps den rechten Flügel, indem er sichrechts an die Taya und links an eine tiefe Schlucht lehnte, hieltdie Stadt und die Anhöhen hinter Kloster Bruck und hinterTeschwitz besetzt, und legte zur Versicherung seiner Flanke in dashochliegende Kloster Peltenberg (Pöltenburg) 1 Bataillon Jäger.Seine Reiterei hatte er hinter der Stadt ausgestellt, da vorwärtsdas Terrain für diese Waffe nicht günstig schien. Die steinerneBrücke über die Taya wurde barricadirt. Links neben dem fünftenCorps stand im Centrum der General Bellegarde mit dem erstenCorps auf den Höhen von Brentitz in zwei Treffen aufmarschirt;General Henneberg bildete mit 11 Bataillons daS erste, GeneralTresnel mit 6 Bataillons und 6 Schwadronen das zweite Tref-fen, welches zugleich die Zugänge zu dem Dorfe Brentitz zubeobachten hatte. Den Eingang zu der oben erwähnten Schlucht,die ihn mit General Neuß verband, hielt Bellegarde mit 1 Ba-taillon, und die darin liegenden Weingärten mit Jägern undandern leichten Truppen besetzt, und hatte auf dem höchsten