Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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stung, der Verpflegung ihrer Mannschaften alles Ernstes zu be-fassen. Dringende Befehle betrieben die Ankunft der zur Ergän-zung der verschiedenen Armcceorps bestimmten Mannschaften. DieGenerale Beaumont und Lagrange empfingen Befehl, alle De-taschements, welche zu den verschiedenen Armeecorps gehörten,die sie aber einstweilen bei sich behalten hätten, nach Wien zusenden, mit Ausnahme des 40. Regiments, einiger Artillerieund dreier provisorischen Dragonerregiincnter. General Moulinserhielt gleichen Befehl, die Ersatzmannschaften zu sende»; dafürkonnte er die 2 Regimenter der Conftribirten der Garde inAugsburg bei sich behalten. Da der Kriegsminister die Ankunftneuer Truppen über Straßburg gemeldet hatte, so befahl Napo-leon dem Major-General Berthier, diese Mannschaften in Passannach Wien marschiren zu lassen, ebenso mußte er den Großherzogvon Hessen mahnen, sein üontingent mit 2 Bataillons und 4Kanonen zu vermehren; den General Junot bevollmächtigte er,aus Erfurt 1 Bataillon primatischer Truppen zu ziehen, dasüber Kulmbach nach Baireuth abmarschirte u. s. f. Napoleonließ Gewehre, Kanonen, Säbel, Pistolen kommen, sorgte fürMunition und andere Kriegsbedürfnisse mit größter Thätigkeit.Auch gebot er, die Soldaten aufzufordern, Waffen auf demSchlachtfelde des Marchfeldeö aufzusuchen, und für eine guteFlinte 30 Sous, für jedes Bajonett und unvollständiges Gewehr15 Sous auszubezahlen. Den Sachsen gab er 500,000 Frankenum Pferde dafür zu kaufen.

Wenn man glücklich über den Frieden unterhandeln will,muß man in der Lage seyn, den Krieg kräftig führen zu können.Deßhalb schon, und weil die weitgreifende Bewegung der öfter.Armee und der durch die Entfernung Carl's signalisirte Siegder österreich. Kriegspartei die Aufmerksamkeit Napoleons erregthatte, so erließ er die ihm nothwendig scheinenden Befehle. Ergebot, die Werke, die der Feind auf dem rechten Ufer der Marchzu Göding und Marcheck angelegt hatte, so wie die Ringmauerder letzter» Stadt zu schleifen; Repnier erhielt den Auftrag, diefeindlichen Werke bei Preßburg zu zerstören, und die Fähre, diedaselbst in Thätigkeit gesetzt werden mußte, in Schutz zu nehmen.Die Trümmer der Nömerburg zu Theben mußten zu einem festenPunkt umgcschaffen werden. Brücken wurden bei Schloßhof unv

Schneidawmd, III. Bd. 3