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waren nach Curhavcn, wo man eine große brittische Landungbefürchtete, gewiesen worden, die westfälische Division Newbelwar von Hannover, wo sie am 24. Juli eingetroffen war, nachBremen abgegangen; in der Gegend selbst war nichts, um demHerzoge sich entgegenzusetzen, als die 2000 Mann starke Garni-son von Magdeburg, die zur Hälfte aus französischen, zur Hälfteaus westfälischen Rekruten bestand. Als nächstes Corps fandsich erst zu Erfurt die Division Gratien; der König Jcrome hattezu Lasset nichts als seine Garde, die dort zur Erhaltung derRuhe nicht wohl entbehrt werden konnte. Doch bot der jungeKönig dein Gewitter die Stirne; er rief Newbel herbei und zogdie welligen Truppen, die ihm geblieben waren, von allen Sei-ten an sich. Auch brach das 5. neu gebildete westfälische Regi-ment von Magdeburg nach Hannover und von da nach Egelnund Halbcrstadt auf.
Von Halle ging der Zug der Braunschweigcr zunächst nachHettstädt, einem Städtchen in der vormaligen Grafschaft Maus-feld, vormaligen sächsischen Antheils. So friedlich und freund-schaftlich die braunschweigischen Truppen sich in Halle betragenhatten, so feindlich behandelten sie jenen Ort, und zwar auf fol-gende Veranlassung.
Einige Zeit vorher war ein bewaffneter Trupp, wahrscheinlichzur zersprengten Katt'schen Schaar gehörend, durch das Mänsfeldi-schc gekommen, der sich überall friedlich betrug undk überall bezahlte,was er verzehrte. Der Maire vom Dorfe Nitterode, Lieberknhn mitNamen, verlangte von den Bewaffneten ihre Pässe, sprach vonVerhaften, mußte aber natürlich vor ihnen die Flucht ergreifen.Er eilte nach dem benachbarten Hettstädt, wo auf seine Vorstel-lung mehrere junge Leute unter der Anführung des AdvokatenHeld die Waffen ergriffen und nach Nitterode eilten, um dieBande anzugreifen, die vor dem Dorfe aufmarschirt war. DieHettstädter gaben eine Salve auf die fremden Reiter, wodurcheiner von Ihnen verwundet wurde, ein Pferd todt zusammen-stürzte. Da nun einige von diesen sich jetzt unter dem Braun-schweigischeu Corps befanden, so wollte dieses dafür an den Hett-städtern Rache nehmen, und der Herzog, der, um seine Truppenbei gutem Muthe zu erhalten, ihnen wohl mitunter etwas nach-sehen mußte, zumal wenn er bei ihnen auf Folgsamkeit rechnen