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auf die andere Seite der Stadt gesprengt, und ganze Stückeder zertrümmerten Schornsteine in die umliegende Gegend ge-schleudert. Der Schutt und die Ruinen füllten endlich jedenRaum an, und da die Garnison ihre Kanonen nicht längerbedienen konnte, so war vorauszusehen, daß die Stadt sich nichtlange mehr halten würde. Die Nacht brach endlich heran, unddie brittischen Befehlshaber, von Gefühlen der Menschlichkeitbewegt, ließen dem vernichtenden Feuer Einhalt thun. Allein dieGarnison, welche diese Nachsicht als eine Verachtung ihres Mutheszu betrachten schien, begann, nachdem sie den Schutt von einigenihrer Geschütze hinweggeräumt hatte, das Feuer von Neuem.Auf diese Weise wurde das Bombardement den größten Theil derNacht fortgesetzt, obgleich gemäßigt durch die Finsterniß und denRegen. Für die Stadt war dieser Widerstand indessen verderblich,denn mit dem einbrechenden Morgen bot dieselbe nur noch den trau-rigen Anblick eines rauchenden Schutthaufens dar, durch welchenüberall die Flammen einen Ausweg suchend, hervorbrachen. DieGarnison erklärte sich nun bereit zu capituliren, und die britti-schen Befehlshaber nahmen dieß Anerbieten an. Den bravenVertheidigern wurde die Begünstigung, mit allen Kriegsehrenauszumarschiren; ihre Zahl belief sich auf nicht mehr als etwa400 Mann, 4 Compagnien Infanterie und 1 Compagnie Ar-tillerie, und befehligt von dem Oberstlieutenant Bogart, dessenmuthige Vertheidigung in den Reihen der brittischen Armee diegebührende Bewunderung fand. Die Britten zählten ungefähr80 Todte und die doppelte Anzahl an Verwundeten.
Sir John Hope landete am 1. August in der Nähe vonTer-Gocs in Süd-Beveland, wo er ebenfalls keinen Widerstandfand. Der holländ. General Bruce zog seine Truppen nachBergen op Zoom zurück, und ließ das Fort Batz ain Abend des2. räumen. So gerietst die ganze Insel von Süd-Beveland inden ruhigen Besitz der Brüten. Das Fort Batz wurde voneiner Verlornen Patrouille von 30 Mann, die der General Hopeauf Recognoscirung der mittägigen Gegend der Insel ausgeschickthatte, besetzt. Dieser wichtige Punkt beherrscht den Zusammen-fluß des westlichen und östlichen Schcldearmes, die Stellungender französ. Flotille und die Erdzunge gegenüber von dem Ant-werpener Kanal. Die Besetzung war für die Britten von größterWichtigkeit, da sie ihnen den Besitz der Bai von Saefingen