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wesentliche Dienste leistete. Die Schwierigkeiten und der Auf-wand an Zeit, welchen der Transport dieses Geschützes durchMenschenhände veranlaßte, hielten indeß die Fortschritte der Be-lagerung sehr auf. Am 9. rückten die englischen Kanonenbötein eine Stellung ein, welche jede fernere Verbindung der Gar-nison mit der Küste von Cazand verhinderte, und da am 11.auch eine günstige Veränderung des Windes eintrat, so segelten10 englische Fregatten unter Lord William Stuart kühn zwischenden Batterien von Eadzand und Vlicßingen durch, und gingen,nachdem sie beinahe 2 Stunden dem feindlichen Feuer ausgesetztgewesen waren, auf der Sceseite der Festung vor Anker. Eingroßer Theil der englischen Flotte unter Sir Richard Keats undSir Home Popham erreichte Batz am 11. und versicherte sich derSchiffsahrt des Flusses bis Lillo.
Inzwischen ließ Mounet die Schleusten öffnen und den Deichzur Rechten der Stadt durchstechen, worauf das Wasser zwar zufließen begann, allein da die Fluth nicht sehr hoch stieg und derWind seeeiuwärts wehete, so entsprach die Wirkung nicht dengehegten Erwartungen, und obgleich die Belagerer sich dadurchsehr belästiget sahen, erlitten doch ihre Arbeiten keine Unterbre-chung , besonders da dieses Durchstechen der Deiche aufgegebenwurde.
Die Belagerungsarmee hatte übrigens viele Unbequemlich-keiten zu erdulden. Die Leute erbauten sich zwar Hütten, alleinda dieselben nicht vollkommen gegen den Regen schützten, so ge-währten sie nur wenig Nutzen. Außerdem war ausdrücklichenBefehlen gemäß, nur ein bestimmtes Quantum von Gepäck zulanden gestattet worden, und so befand sich ein großer Theil derTruppen ohne Decken und die ganze Armee ohne die zum Wech-seln nöthige Wäsche. Der Mangel an diesen nothwendigen Be-dürfnissen wurde bei unmittelbarer Nähe des ungesundesten Theilesder ganzen Zusei noch fühlbarer. Die Truppen standen fetztbereits bis an die Knie im Wasser, weil anhaltender Regenherrschte, wodurch auch das süße Wasser der Insel verdorbenwurde. Des Morgens fielen schwere Regengüsse, während inden Mittagstunden eine außerordentliche Hitze herrschte, welcheeine heftige Ausdünstung veranlaßte, und die Nächte empfindlichkühl waren. Die Gesundheit der Truppen fing bald an zu lei-den, eine große Anzahl Leute litt an Durchsall und Wechselfieber,