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Seifert zerstreut in die Gebüsche des Znnnfers. Während NuNdiese mit ihrem Feukr kräftig auf die in den Häusern uüd hinterder Brücke stehende« Tiroler einwirkten, und der Artillerie Offi-zier Franz Finkenauer mit seiner Kanone alles zurückspreugte,was zur und über die Brücke vordringen wollte, stürzte sichHauptmann Seifert kühn und im rechten Augenblicke mit demUeberrest feiner Compagnie dem weichenden Feinde auf der Brückenach, und bereitete der 2. Grenadier-Compagnie den Weg Mitstürmender Faust den Znnübergang zu erzwingen. Nun rücktealles nach dem unterhalb der Brücke, an der Straße nach Zierlgelegenen Dorfe Pfafseiihofen zu. Von da endlich, im beständi-gen Geplänkel, kam Delamotte Abends um 10 Uhr mit seinerMannschaft in Zierl an, wo er sich mit den Truppen unter Bur-scheid vereinigte.
Auch Gencrallieutenant Deroi war auf die erste Nachrichtvon allen fenen Ereignissen persönlich hier angekommen, undvernahm nun den Verlust und das Unglück, so wie die UngeheurenAnstrengungen und Gefahren der zum Unternehmen gegen denBintschgau bestimmten Bayern unter Burscheid und Delamotte«
Deroi erkannte, daß er im Thale von Zierl sein Kriegsvolkauf keine Weise vorthcilhaft ausstellen konnte, weßhalb er esam 10. August nach Innsbruck zurückführte, und hier Alles an-ordnete, was zur Sicherheit gegen die nachrückenden Schaarettder Tiroler nöthig werden konnte. Er ließ von dem 1. Bataillondes 5. Regiments die Anhöhen vorwärts Hellingen besetzen,gebot die Beobachtung der Zierler Straße durch eine Compagniedes 5. leichten Bataillons und einem Zug Dragoner; dem 9. Re-gimente gab er Aufstellung vorwärts Wildau, zur Deckung dervon Abams geLen Innsbruck führenden Schluchten; eine MasseReiterei kantonnirte in Pradl; die meisten übrigen Truppen be-zogen das alte Lager hinter der Stadt.
Zn diesen Kämpfen der Tiroler bei Zambs, Jmbst, Telfsu. s. w., machte sich Martin Firler mit den Oetzthalern, vomFuß der ewigen Eisberge und der Eisseen, zuerst bemerklich;Maßberger behauptete den alten Ruhm.
Noch an eben dem Tage erfuhr auch der Marschall Lefebvreden üblen Ausgang seines Entwurfes. Da er von dieser Seiteebenfalls auf keine Unterstützung mehr zählen konnte, auch dieTiroler sich nicht mehr bloß mit der Vertheidigung begnügten,