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und während die Schützen rechts und links, zur Deckung derFlanken, von den Bergen nicht herabkamen und den ganzenTagesmarsch als Seitenpatrouillen klettern mußten, kam dasGanze Nachmittags glücklich, auf einem namentlich für Artilleriesehr beschwerlichen Wege, bei Ncutewinkl an, wo die Divisionauf einer kleinen Anhöhe, in der Mitte einen Hohlweg, freilagerte,die Schützen auf den Vorposten.
Alle Einwohner waren geflüchtet und hatten den Soldatendie leeren Häuser überlassen, doch fand man hinlänglich Lebens-mittel. Trotz des strengen Tagsbefehls ging es doch nicht ganzohne Plündern der leer stehenden Häuser ab.
Am 16. Oktober wurden die Vorposten sehr frühe einge-zogen und die Division marschlrte in nämlicher Aufstellung ab,die Colonne auf der Straße, die Schützen, die Avantgarde, dieNachhut und die Seitenpatrouillen zur Deckung formirend. —Unaufgehalten, ohne auf einen Insurgenten zu stoßen, kamengegen Abend die Schützen, wieder von Berg zu Berg kletternd,bei St. Johann in das Thal, wo die Division eingetroffen war.
Vorzüglich ermüdend und anstrengend waren die Märschefür die Schützen der Division durch die Seitenpatrouillen, wasdie Beine sowohl als den Athem sehr in Anspruch nahm. Vonsämmtlichen Offizieren der Schützen kommandirt, mußten sie mitder auf der Straße marschirenden Eolonne stets in gleicher Höhebleiben und sie im Auge zu behalten suchen, und währenddiese ruhig in ihrem gewöhnlichen Schritte auf gebahntem Wegehinzog, mußten die Schützen Berg auf und Berg ab klettern. —Wenn es auf das Freilager zuging, so wurden, nach gegebenemTagesbefehle, alle Dörfer, einzelne Häuser, wo die Division pas-sirte, mit einzelnen Posten von der Avantgarde, d. h. Schützen,so lange besetzt, bis alles ruhig im Bivouac und der Ort oderdas Haus vor Plünderung geschützt war. Diesen Umstand be-nutzten die Schützen so, daß zwar die Füsiliere und übrigen Sol-daten nichts erhielten, sie aber dabei desto mehr Lebensmittel inihr Schützenlagcr schleppten; und so kam es, daß sie für ihreStrapatzen und Mühen wenigstens etwas entschädigt waren undUeberfluß hatten, wenn oft in der übrigen Division Mangelherrschte.
Die Division Deroi war mittlerweile von Fischbach nachKufstein marschirt, und von da, nach unbedeutendem Widerstände