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entgegen ging und sie zur Flucht nöthigte. Ihre einzige Rachewar, durch das Kaunerthal hinauf Hofer's Aufrufe zu verbreiten.Die Jnsurrection breitete sich in diesen Thälern wieder aus,wozu ohne Zweifel die kleinen Unfälle nicht wenig mitwirkten,welche um jene Zeit General Nusca bei Meran erlitten. DasStanzerthal weigerte nun trotzig die Waffen abzuliefern, undmachte gemeinschaftliche Sache mit dem Aufruhr des ihm benach-barten Patznauer-Thales, wodurch selbst der Punkt Landest inGefahr kam.
Das bewog Raglovich, sein Hauptquartier am 22. Nov.selbst in Landest zu nehmen und seiner ganzen Division eine ge-drängtere und drohendere Stellung zu geben, wodurch bei er-neuter Aufforderung die Bewohner des Stanzerthales ihre aber-malige Unterwerfung erklärten und ihre Waffen auslieferten.Weil aber bei den Patznauern alle Versuche durch an sie ge-sendete Geistliche fruchtlos waren, sie von ihrer Widersetzlichkeitzurückzuführen, brach Raglovich am 24. Nov. in zwei Cvlonnengegen sie auf.
Die erste dieser Cvlonnen führte Major Seibvltsdorf vonLandest nach Dabedill. Sie bestand aus sämmtlichen Schützenund 2 Compagnien des Infanterie-Regiments Nro, 2 oder Kron-prinz, sowie aus 2 Compagnien des 1. und 4. Regiments. Diezweite Colonne unter persönlicher Anführung Naglovichs bestandaus 3 Compagnien Fußvolk und 2 Geschützen, diente zur Unter-stützung der ersten und zog auf der Straße nach Wieöbcrg.
Sobald SeiboltSdorf sich in Bewegung setzte, ließ er eineseiner Compagnien rechts von Plans über den Bühel gehen,sandte, sobald er die Anhöhe von Dabedill erreicht hatte, eineandere Compagnie links auf den Berg, die rechte Seite desFeindes zu übersteigen, ließ eine Compagnie in Dabedill zurBehauptung dieses Punktes stehen und rückte mit sämmtlichenSchützen und 1 Compagnie dem Feinde, der sich zusammenge-rottet hatte, entgegen. Eine, von dem Major schon wenige Tagezuvor in Grienz und Rans aufgestellte Compagnie hatte Befehl,ihn in seinen Bewegungen zu unterstützen. Kaum verkündeteder Donner der Kanonen, daß Raglovich selbst das PergschloßWiesberg angegriffen habe, ließ auch SeiboltSdorf die Insurgentenanfallen. Diese aber, obgleich an 1000 Mann stark, entflohen,wie aus jenem Schlosse, so auch aus den Ortschaften Vorder-