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Insurgenten wurden Zersprengt und nhneN großer Schäden ZU«gefügt.
Ueberall war so die Flamme des Aufruhrs im Ersticken.Schon am 18. Dec. unterwarf sich das Ainerthal, bald daraufwurde das Kätz- und Pusterchal entwaffnet. In das Ober-Pustertbal rückte der General Mvrcan ein, und stellte dort dieRuhe her; in das Untcr-Pusterthal brach General Brouffier ein.Der obenerwähnte gefangene bahr. Oberl. v. HohenhaUftn trugviel dazu bei, durch seine Ueberrcdung die Gemeinde GusidaunZur Niederlcgung der Waffen und Zur Unterwerfung zu bewegen.Ja er ging selbst zuin General Scverolfl um Schutz für dieselbeZu erhalten. Diesem Beispiele von Unterwerfung folgten, baldandere nach.
Am 0. December erließ Bäraguäy d'Hilliers aus seinemHauptquartiere zu Votzen folgende Prvclamationen t„Tiroler!
„Als ich mit der stanz. Armee in euer Land einrückte, fandich euch unter den Waffen. Ich glaubte, ihr wäret verführt,aber nicht strafbar, und daß euch die Waffen aus den Händenfallen würden, sobald ihr den Inhalt des Friedenstvaetates undden in demselben euch ertheilten großmüthigen Pardon kennenwürdet. Durchdrungen von der erhabenen Seelengröße des Kai-sers, meines Souveräns, habe ich die Langmuth auf das Höchstegetrieben. Ich überwand diejenigen, welche mir bei Mühlbachund Meran Widerstand leisteten, ohne sie zu züchtigen. Selbstdie nämlichen Franzosen, die ihr umbringen wolltet, respektirtenin eueren Dörfern euere Frauen und euer Vermögen. DasPusterchal, das Villtschgau, das Pafseyerthal, welche die meisteWuth und Halsstarrigkeit zeigten, stellen von der stanz. Mäßigungein großes Beispiel auf; aber während ich Mich auf die Eid-schwüre derjenigen unter euch verließ, welche die ersten Wirkungender Gnade erfahren hätten, wurde ich hintergangen. EinigeBösewichter, die den Frieden fürchten, weil sie ihre Hoffnung nurauf den Krieg setzen können, die keinen Zufluchtsort, nichts mehrZU verlieren haben, die sich an ihrem angerichteten Unglück weiden,haben die Bewohner der Gegend von Briren aufs Neue durchVersprechungen, Drohungen Und Lügen zur Ergreifung der Waffengereizt, ob ihnen gleich Verzeihung wtederfahren wär. Diesesind angegriffen, überwunden, zerstreut, und ihre Häuser, die sie
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