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§ 8. Bewegungen des Protoplasma.
gedrängten kurzen Spitzen besetzte Massen aus weisslieber opalisirender Sub-stanz sich darstellen. Eine ähnliche Aufrichtung der stumpf endenden Ausbrei-
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tungen tritt bei Aethalium septicum und mehreren anderen Myxornyeeten beiIlerannahen des Erslarrens des Plasmodium zum Fruchtkörper ein. — Form undRichtung der Auszweigungen, somit der ganze Habitus der Plasmodien werdenaugenscheinlich beeinflusst durch die Schwerkraft, deren Zuge die Substanz um soleichter passiv folgt, je dünnflüssiger sie ist; — und durch das Licht. Dünn-flüssige Plasmodien bewegen sich vorzugsweise nach der Seite stärkster Be-
Fig. 4. Ein sehr kleines Plasmodium von Didymium Serpula, das aus einem Sclerotien-stück auf einer feuchten Glasplatte sich entwickelt hatte, 30fach vergr. Die Schattirung drücktdie Anhäufung des strömenden Protoplasma in der Richtung senkrecht zur Unterlage aus. Diedunkelsten Stellen sind die dicksten. Die Pfeile deuten einen Theil der in einem gegebenen Augen-blick beobachteten mannichfaltigen Strömungsrichtungen an. — Mit dem unteren Ende derlinearen Verlängerung des Plasmodium rechts unten sass dasselbe einem Stück nicht in Bewe-gung übergegangenen Sclerotiums auf. Während der Beobachtung entleerte sich dieser Strangseiner rasch fliessenden körnigen inneren Substanz, und darauf wurde, binnen drei Minuten,auch die hyaline Hautschiclit in die grosse flache Ausbreitung des Plasmodium eingezogen.