VIII
Vorrede.
wurden, indem sein königlicher Bruder unter dem Bei-fall des Volkes den erledigten Thron bestieg, und seineRegierung mit Handlungen jener Milde und Mäßigungbegann, die eben so von Menschenliebe, als wie vonseiner richtigen Kenntniß des Characters seines Volkeszeugen, und daher um so weniger ihren Zweck verfehlenwerden. ,
Meine Arbeit zerfällt in so viele einzelne Abtheilun-gen, als daß es möglich gewesen wäre, eine derselbenanders als fragmentarisch zu behandeln; mancher ein-zelne Abschnitt würde zu einem eigenen Werke Stoffdarbieten. Diesen zu erschöpfen, habe ich weder beabsich-tigt, noch in meiner Ankündigung versprochen, die mitden Worten endet: Weit davon entfernt meiner Arbeiteinen großen literarischen, oder gar einen klassischen Werthbeizulegen, erkläre ich: daß ich sie nicht für die Entwicke-lung eines gelehrten Stoffes, sondern nur als einen Bei-trag zur Geschichte der Zeit betrachte. Wo ich nichtden Anforderungen eines billigen Recensenten Genüge ge-leistet, wird niemand lieber als ich, eine belehrende Zu-rechtweisung annehmen. Auf diese Weise ohne Anmaßunghabe ich nicht den Vorwurf derselben zu befürchten.
Der Verfasser.