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Die Gränzen Frankreichs.
der hartnäckigsten Gefechte bestanden feine Truppen am 7.März in der Umgegend von Kortryk, einer nördlich von Door-nick und zwei Stunden von der Gränze entfernten Fabrikstadt,wo der Großherzog von Weimar das Dorf Sveveghen erstür-men ließ. 1815 setzte die bei Waaterloo geschlagene ArmeeM schnell ihren Rückzug nach Paris fort, ohne daß mit derihr folgenden siegreichen preußisch-englischen Armee, beim Ue-berschreiten der jetzigen Landcsgränze, bedeutende Gefechte vor-gefallen waren. Das erste merkwürdige Ereigniß auf demfranzösischen Boden war der Angriff auf die befestigte StadtAvesnes in der Nacht vom 21. bis 22. Juni. Das Glückbegünstigte bei dieser Gelegenheit die preußische Artillerie aufeine besondere Weise. Schon mit dem I4ten Wurf aus einerZchnpfündigen Haubitze, gelang es ihr, das Hauptpulvermaga-zin zu treffen, welches in die Lust flog und einen großen Theilder Stadt stark beschädigte. Dieser Vorfall führte sogleichdie Ucbergabe herbei, und verschaffte den Preußen einen be-^deutenden Artilleriepar? und beträchtliche Magazine. Nahe ander von Avesnes nach Maubeuge führenden Landstraße, liegtdas Schlachtfeld von Watigni. Man erzählt daß sich Jour-dan bei diesem Treffen des Gebrauchs eines Luftballons be-diente. Doch sind die Resultate von dieser-neuen Art zukommandiren zu wenig bekannt worden, als daß die Lehreder Kriegskunst dadurch mit einem neuen Artikel bereichert wor-den wäre. Sonderbar genug war es, daß der Feldherr, wel-cher dieses Treffen gewann und dadurch seinen Gegner, denPrinzen von Koburg nöthigte, die Belagerung von Maubeugeaufzuheben und über die Sambre zurück zu gehen, statt be-lohnt oder wenigstens belobt zu werden, bestraft wurde. SeinePariser Freunde dix Jakobiner riefen ihn unter dem VerwändezurüL, mit ihm die ferneren Unternehmungen zu berathschla-gen. Auf einmal erklärten sie ihm, während der Generalnoch in einer langen Rede seine Anhänglichkeit für ihre Ge-ellschast an den Tag zu legen suchte, daß er zu großen Un-ternehmungen wenig tauge, und daß man beschlossen, demGeneral Pichegru den Oberbefehl anzuvertrauen; gewiß ein