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Die Gränzen Frankreichs.
Ganze mit breiten und tiefen Graben umschlossen. In neuernZeiten sind den hiesigen Fortisikationen zwei Scherenwerkebeigefügt worden. Die Jnondationen reichen auf der West-seite bis nach Maison des Blatrieres, und auf der Ostseitebis gegen Hordaing. Die Cense fließt durch die Werke unddie Scheide bildet auf der Nordostscite eine Insel. DasStädtchen besteht nur aus 130 Häusern, welche mit 1100Menschen bewohnt sind. Ihre Erbauung wird dem Franken-könig Pipin zugeschrieben. In der Geschichte des eilften Jahr-hunderts wird sie Buchinium genannt. Monsieur, der Bru-der des Königs, eroberte sie 1676, am 14. Mai, im Ange-sicht der Armee des Prinzen von Oranicn. 1711 nahm sieMarlborough, und Villars beendigte mit ihrer Wiedereroberungden Feldzug von 1712.
Die Festung Le Quesnoy steht mit Valenciennes durcheine gepflasterte Straße, die über die Dörfer Markes, Saul-tain, und, bei Orsainval auf einer Brücke über die Ronelleführt, in Verbindung. Sie gehört, so wie Bouchain, in dievierte Klasse der Waffenplätze, und hat sieben Bastionen, achthalbe Monde, drei Thore, schöne Kasernen, 450 Häuser und3624 Einwohner. Breite Wassergräben umgeben sie, undauf ihrer Südseite liegt die Vorstadt Forest, umgeben vonAußcnwerkcn, welche durch Nedouten mit der Befestigung derStadt in Verbindung stehen. Auf drei Seiten wird dieseFestung durch den Wald von Mormal maskirt. Ihre Werkesind größtentheils von dem Chevalier de Ville erbaut oder ver-bessert. 1654 wurde die Einnahme dieser Stadt durch Mar-schall Lurcnne bewirkt. Prinz Eugen nahm sie 1712 mitSturm, und 1793 ergab sich ihr Commandant, der GeneralGaulus, dem Feldzeugmeister Clairfait. Doch auch dieseFestung eroberte Scherer 1794 wieder. 1815 siel sie, in denersten Tagen des Monats August, in die Hände des Prin-zen von Oranien. In dem drei Lieucs nördlich von Le Oues-noy gelegenen Städtchen Bava'y durchkreuzen sich acht ver-schiedene Straßen z zwei davon laufen in die Niederlande, dienördlichere nach Mons, die südlichere nach Bing. Zwischen
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