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Die Gränzen Frankreichs.
fügte den frühern Werken die Citadelle und andere Befestigungenhinzu. 1720 sollte ein Friedenscongreß, so wie zwei Jahrhundertfrüher hier gehalten werden; er versammelte sich aber erst vierJahr später. Nach langen Unterhandlungen und vielen Con-ferenzcn reiseten die Gesandten wieder ab, und alles bliebbeim Alten. Ihre Entfernung von den Gränzen hat sie inden letzten Feldzügen der Belagerung überhoben. Der be-rühmte Kardinal Fenelon war einst im Besitz der hiesigenPfründe. Mehrere berühmte Bildhauer, unter andern Bal-thasar, Kaspar Marsi, und auch der bekannte Arzt Bourdonsind hier geboren. Die Entfernung von hier.nach Paris be-tragt 38 Lieucs oder 20 Posten, und die nach der niederlän-dischen Stadt Mons 12 Lieues.
L. Das Departement der Ardennen. (Lte Mi-litairdivision.)
Durch den von moorigen und nassen Vertiefungen durch-schnittenen Wald von Fagne, welcher sich südlich von Liescicsund den Quellen der großen Hclpe, bis gegen die, an das König-reich der Niederlande abgetretene Festung Philippeville aus-dehnte, ferner durch den, die Gegend zwischen Chimai und Nocroyausfüllenden Wald La Thaierache wird das Departement desNordens von den Ardennen getrennt: Die Natur scheint hiereine andere Gestalt anzunehmen, statt der Kanäle und Süm-pfe, welche das Departement des Nordens durchschneiden underfüllen, und statt der weiten Ebenen, welche sich in demselbenausbreiten, ist das der Ardennen von Osten nach Nordwestenvon den waldigen Gebirgen, die ihm den Namen geben,durchzogen. Der zweite pariser Frieden hat diesem Departe-ment einen Theil seines Gebietes entzogen, und auch die bei-den bedeutenden festen Platze Philippeville und Marienburg,wodurch die Niederlande in Besitz der Offensive der westlichenArdennen-Pässe gelangt, und die gegenüber liegenden franzö-sischen Festungen im Schach gehalten und in die Flanke ge-nommen sind.
Die Bestandtheile dieser Provinz sind ein Theil der Cham-