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Erste Abtheilung. Zweiter Abschnitt.
dem er zwischen den Wäldern von La Harctrese und Commoutehingeströmt ist, bringt ihm bei Montherme der ansehnlicheStrom, die Semoy, seinen Tribut, der bei der Mündung eineBreite von fast 100 Fuß hat, aber nicht schiffbar ist. DieMaas selbst ist in diesem Departement ohngcfähr 350 Fußbreit, und bis Scdan für kleinere, von dort an für größere Fahr-zeuge schiffbar. Südlich von Revin nimmt sie den WaldstromFaux auf, und bis Givet hat sie blos Fahren, hier aber verbindetsie die beiden Givets durch eine Schiffbrücke. Nachdem sie beidem Dorfe Hcrmcton noch einen bedeutenden Waldstrom auf-genommen hat, verläßt sie hinter Waulsorts das Departement.
Die Festungen in diesem Departement und ihreVerbindungen.
Den Paß, in welchem die Kunststraße von Luxemburg indie nördlichen Provinzen Frankreichs führt, hat Karl V durchdie Befestigung des Schlosses Charlemont zu verwahrengesucht. Ludwig XIV, der immer bemüht war, seine Gränz-festungen zn vermehren und zu verbessern, erbaute am Fußedes Berges, auf welchem Charlemont liegt, zwei kleine Städte,umgab sie mit Festungswerken, und nannte sie die beiden Gi-vcts, und zwar das auf dem linken Ufer der Maas, GivetSt. Hilaire, das auf dem rechten Givet Notre-Dame,alle drei zusammen bilden eine Festung vym zweiten Range.Charlemont ist der wichtigste Theil, sie ist als die Citadelle desGanzen zu betrachten. Ihre Erbauung begann im Jahre 1555,wo sie zum niederländischen Gebiete gehörte, und ein Eigen-thum Kaiser Karl V war, sie wird in Friedcnszeiten zur Auf-bewahrung der Staatsgefangenen gebraucht. Der hohe steileBerg, auf welchem sie liegt, senkt sich als unzugängliche Fel-senwand gegen das linke Ufer der Maas herab. Charlemonthat sechs Bastions, und jedes der Givets viere. Zusammen kön-nen die Forts 20,000 Mann fassen, und 4000 sind nöthigzu ihrer Vertheidigung. Das Fort de Digncs, 300 Schrittvon der Höhe de Rl'gnp entfernt, ist das stärkste der Außen-wcrke auf der Westseite. Auf der Südseite von Givet Rotte-