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Die Gränzen Frankreichs.
gehörige Wälder, Höhenzüge treten aus denselben bis gegendie Stadt heran, auf ihnen lief einst die alte Römerstraße,südlich ist die Gegend bis zu den Hügeln des KirchdorfesEglise frei, und auf dem rechten Ufer der Mosel füllen dieGehölze von Jllange und Zmmcldang die Gegend aus, durchwelche die Straße nach Saarlouis lauft, bis zu dem DorfeStucange, wo sich eine weite Ebene ausbreitet. Die Stadthat drei Thore, 480 Häuser, vier Kirchen und 3975 Einwoh-ner, sie ist eine der ältesten Frankreichs und diente Karl demGroßen eine Zeit lang zur Residenz, in ihren Mauern ver-theilte er seine Länder unter seine Söhne. Später siel Thion-ville an das Haus Luxemburg; die Franzosen eroberten es zwar1559, allein der cambresische Friede brachte es wieder an Spa-nien zurück. Nach der siegreichen Schlacht von Nocroy ergab siesich nach einer sechswöchentlichen Belagerung wieder den Fran-zosen und der pyrenäische Frieden sicherte der Krone Frank-reich den Besitz dieser Stadt.
Vauban fand nur wenig hier zu verbessern, indem schon1665 die Festung aus sechs schönen Bastionen und auch ausso vielen halben Monden bestand, und von Ravelins, Escarpeund Contrecscarpe, breiten und tiefen Gräben umschlossen war.1814 machte die Garnison unter dem General Baron Hugostarke Ausfälle und drängte in Gemeinschaft mit einem unterdem General Durutte aus Metz herangerückten Corps die Be-lagerer gegen Luxemburg zurück, später von neuem eingeschlos-sen, bestimmten die Veränderungen in Paris auch das Schick-sal dieser Festung. 1815 wurde sie nur eingeschlossen undspäter das Hauptquartier des preußischen General von Lossow,welcher sie und ihre Umgebungen mit der vierten preußischenBrigade bis zum Jahr 1818 besetzt behielt. Thionville stehtdurch eine herrliche Kunststraße, welche längs dem linken Uferder Mosel hinläuft und auf einer Brücke südlich von Niche-wvnt über die Orne und durch die Allee von Meziere führt,uut der Festung Metz in Verbindung, welche einer der größ-ten und stärksten Waffenplätze des französischen Reiches ist.