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Die Gränzen Frankreichs.
Die Festungen in diesem Departement, und ihreVerbindungen.
Durch den Verlust der Festung Landau ist die Offensiveauf diesen Theilen der Gränzen aus den Handen Frankreichsgekommen, sie beherrscht die Flanke'der Vertheidigungslinie,und halt die Festungen des Departements des Niederrheins,die außer Strasburg unbedeutend sind, im Schach. Die ehe-maligen Weisscnburger Linien längs der Lauter sind meistensverfallen, und man hat seit ihrer Erstürmung durch Wurmser,von Seiten der Regierung wenig Aufmerksamkeit auf sie ver-wendet. 1814 umging man sie und 1816 setzten sie dem Vor-dringen der Armee unter dem Kronprinzen von Würtemberg,nur geringe Schwierigkeiten entgegen und wurden bald vonCvlonnen, welche übcr Bitsch gegen Pfalzburg marschirtcn, in denRücken genommen. Die Stadt Weissenburg selbst wird zwarnoch für eine Festung vom vierten Range angesehen, ist abervon keiner großen Bedeutung, sie liegt am Abhänge einesHügels an der Lauter. Die Werke, welche sie jetzt umgeben,sind größtentheils in den letzten Jahren erbaut oder hergestellt,um den Verlust von Landau in einiger Hinsicht weniger em-pfindlich zu machen. Die Stadt selbst ist ziemlich groß undmit Fabriken, Färbereien, Seilereien und Webereien angefüllt,sie hat 804 Häuser und 4112. Einwohner. Seit 1680 ist sieder Krone Frankreich einverleibt. 1744 hatte sie der PrinzKarl von Lothringen eingenommen, und bei seinem Rückzügeübertrub er dem bekannten General Nadasti, die Stadt, so langeals möglich zu halten, er entledigte sich seines Auftrages sogut, daß die Franzosen erst nach vielem vergossenen Blut wie-der ihren Besitz errangen. Die Geschichte der letztem Feldzügeerwähnt keine merkwürdigen Vorfalle, die sich im Laufe der-selben in Bezug auf diese Stadt zugetragen hätten. Die iirsüdwestlicher Richtung in den Vogesen gelegenen festen Schlös-ser Licht enberg und Petite Pierre (Lützelstein) sind mi-litairische Posten, welche von Subalternofsizieren commandirtwerden. Das erstere vertheidigt den Eingang in die Vogesen