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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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Die Gränzen Frankreichs.

entspringt nördlich von Orbaycct, durchströmt zwischen niedri-gen Ufern die Wälder von Jroty, wird oberhalb Camo (Ar-rondifsement Mauleon) schiffbar, hat bei St. Palais eine stei-nerne Brücke, und der Adour nimmt sie nördlich vorn DorfLa Guiche auf. Die Nive hat ihr Bassin im Thal von Ron-cevaux, sie durchströmt zwischen hohen Felsenufern das lieblicheThal von Baigorry, zwischen Moi und Espelette drangen sichbedeutende Höhen an ihren beiden Ufern, schiffbar wird siebei dem Städtchen Ustariz, seichte Stellen hat dieser Flußoberhalb Campo, welche Lord Hill am 19. December 1813 benutzte;Zu seinem Gebiet gehört der Arnegui, sie nimmt ihn unterhalbAscarad auf, nachdem er am Fuße des Berges Ondaroe vor-beiströmt und die Landesgränze auf Lieues markirt hat.Die Nivelle entspringt zwei Kilometer westlich vom spani-schen Flecken Maja, si» durchschneidet die Landesgränze unter-halb des Dorfes Forge, gegen das linke Ufer drängt sich derBergrücken von Saane; einen Bogen beschreibend, bcfpühlt siebie Anhöhen vom Schloß St. Pv und anderthalb Kilometervor ihrer Mündung hat sie eine starke Ebbe und Fluth. Brük-ben über diesen Fluß befinden sich zwischen Organ und demSchloß St. Pd, bei Ascain, und jene schöne breite, jedochhölzerne, welche St. Jean de Luz mit dem Dorfe Siboureverbindet; sie ergießt sich zwischen St. Jean de Luz und demFort Socoa in den Golf.

Festungen und Städte in diesem Departementund ihre Verbindungen.

Der Adour scheidet die traurigen und sandigen Wälderber Landes von den blühenden Landschaften der Vorgebirgeber Pyrenäen. Kühn und groß, thürmen sich ihre starren Mas-sEU, gleich einer unübersteiglichen Felsenwand, dem forschen-den Auge entgegen, aber bald wird der Blick hinab in diefreundlichen Thäler und auf die Städte an den Mündungenberselben gezogen. Der westlichste Punkt ist in allen Hinsich-ton der wichtigste; es ist die Stadt Bayonne, eine halbe