130 Erst? Abtheilung. Zweiter Abschnitt.
anderes Gewicht. Die Allsgange vom Orio und Usurbil,werden sodann von jenen Redouten bcstrichen, und dehnensich diese Werke auch auf den Berg Oriamondi aus, so istselbst die von Ernani kommende Straße auf große Weite zubeschießen und der Uebergang auf der Brücke von Ergobiastreitig gemacht. Der einzige gute Brunnen, welcher dieStadt und ihre nächsten Umgebungen mit gutem Trinkwas-ser versieht, ist am Abhänge eines bedeutenden, links von derStadt liegenden Hügels Payo genannt. Die Landschaft Guipus-cva u. s. w. deren Lange 10 Stunden von Norden nach Südenangenommen wird, während ihre größte Breite 11 Stundenvon Westen nach Osten beträgt, und welche von 104,780Basqucn, worunter 50,000 Hcdalgos, bewohnt wird, ist we-nig fruchtbar? und sehr gebirgig. Die Montes Maribi, einnördlicher Zweig des cantabrischcn Gebirges, tritt in felsigenSpitzen bis gegen das Meer; ^nir wenige Thäler sind zumFeldbau geeignet, dagegen ist die Viehzucht im Innern derProvinz und die Betriebsamkeit an den Küsten, der Gegen-stand der Aufmerksamkeit und Wohlhabenheit der Bewohner.Die Flüsse sind nur an ihren Mündungen schiffbar, die Vcr-bindungsstraßen mit Alava und Biscaya sind vortrefflich unddie mit Navarra fahrbar.
Französische Seite.
Links von der ersten großen Straße auf französischemGebiet, befindet sich das Flußgebiet der Nivelle, dieser Flußist durch den Sieg classisch geworden, welchen Lord Welling-ton am 10. Nov. 1813 an ihren Ufern erfocht. MarschallSoult schon auf die Vertheidigung des vaterländischen Ge-biets beschränkt, wartete hier den Angriff der spanisch-engli-schen Armee ab, er hatte für sein damals noch 60,000 Mannstarkes Heer diese Stellung mit großer Einsicht gewählt, anwelcher mit unermüdctem Fleiß drei Monate gearbeitet wor-den war, sie folgte nicht den Richtungen des Flusses, son-dern durchschnitt seine Krümmungen, das Centrum war sogar