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Erste Abtheilung. Zweiter Abschnitt.
Platz, auf dem man sich für sicher bei solchen Naturerschei-nungen halt: es ist eine Terrasse, zu welcher vier Stufen vonder Straße herauf führen, und ist mit Quadern gepflastert.Unter dieser Terrasse befinden sich die Bäder der Soldaten undArmen; spärlich dringt das Tageslicht durch die mit Schwefel-blumen überzogenen Fenster und die ganze Anstalt gleicht mehreiner Räuberhöhle oder einem unterirdischen Gefängniß alsdem Sitz einer heilbringenden Najade.
Die Privatbäder bestehen aus einzelnen Gewölben, inwelchen sich steinerne Wannen zwischen schwarzen Mauernbefinden, und welche vor jenem Bassin nur die Abgeschieden-heit voraus haben. Man zählt vier verschiedene Quellen:erstens die Quelle von La Chapelle, sie hat ein Wärme von27° Reaumur, zweitens die Quelle L'Entre30°, drittens dieQuelle Dauphin 33°, viertens die königliche Quelle 39°.Die drei ersten sind zum Baden, die letzte zum Trinken undzum Tropfbade bestimmt. Die Entfernung, aus welcher mandie Lebensbedürfnisse herbeiholen muß, macht diese Bäder zueinem der theuersten Curörter. Der Bergnügungsort der Bade-gäste ist ein schmutziges Kaffeehaus mit einem schwarzen Saale,welches man mit dem Namen Rcdoutensaal beehrt. Wenn derhiesige Aufenthalt wenig Vergnügen gewahrt, so verschafftdie Umgegend dem Freunde der Natur einen um so größerenGenuß, und dem Forscher derselben bieten die umliegendenHöhen eine reiche Ausbeute an Mineralien und Pflanzen dar.In geringer Entfernung findet man die Höhlen, in welchender violette Schörl und der Armani anzutreffen ist. EineMenge seltener und merkwürdiger Pflanzen findet man amPic von Crcslids. Das Amphitheater von Gavernie und dasChaos von Heas, wie die Nolandsbresche, sind die Zielpunkteder entfernteren, und das Sopha und die Einsiedelei des Co-las, der näheren Fußrcisen. Mit Vergnügen erinnert mansich noch an die glänzende Mahl'eit, welche der CardinalRohan auf dem vorletzten Platze gab, und die Felscnschluch-tcn hinter der Einsiedelei ließ einst ein übermüthiger Finanzieraus Gefälligkeit für eine anwesende Dame, durch angezünde-