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Die Gränzen Frankreichs.
! Hände der Franzosen. Im Jahr 1815 vertauschte der Gene-
' *al Dugua die Adler der Garnison mit den königlichen Fah-
ren, er wußte die Truppen in den Ereignissen der hundert^age mit einem sehr guten Geist für die Sache des KönigsZu beleben. Die Entfernung von hier nach Paris betragtnach per alten Vermessung 177 alte Lieues, nach der neuen015 Kilometer oder 81 Miriameter; nach Narbonne 11 Lieues;Nach der Granzfestung Mont-Louis 12 Lieues; nach Toulouse28 Lieues; nach Montpellier 30 Lieues; nach Bellegarde! ^ Lieues und nach Collioure 4^ Lieues. (Geographische La-
! 8e: Breite 42° 41' 55", Länge 20° 34' 5".)
Eine fruchtbare Ebene umgiebt die Stadt, welche Ueber-stuß an Wein hat, aber Mangel an Wasser leidet. VierHauptstraßen und viele Nebenwege verbinden Perpignan mitSpanien, die erste große Straße an der Küste führt an demnuf einem Hügel erbauten Städtchen Elme am Tech vorbei,eine halbe Stunde links von der Straße bleibt Canet mitseinen Lagunen liegen. Später senkt sie sich in das Spirthalhinab, zu dem Städtchen Collioure, dessen festes Schloßaus einem steilen Felsen erbaut, mit dem links von der Stadtgelegenen Fort Myradu gemeinschaftlich eine Festung des vier-en Ranges bildet. Der Bataillonschef Chevanncs befehligtCommandant in diesem Platze. Das letztere faßt die Ca-serne der Garnison in sich; der Hafen ist nur für Fischerbar-brauchbar, und das Städtchen besteht nur in einer Haupt-s^'aße und vier engen Nebenstraßen. 1793 eroberten die Spa-rer diese Festung. General Dugommicr nahm sie ihnen am^6. April 1794 wieder ab, und wurde bei dieser Gelegenheitverwundet. Von hier aus wird die Straße sehr beschwerlich,läuft durch die Berge des Port Vendre, welcher durchkleine Fort Elme beherrscht wird; es ist nur durch einen^erg von dem ebenfalls im Spirthal gelegenen Dorfe Port-^endre getrennt. Dieser Hafen ist 400 Toiscn lang und00 Toiftn breit, sonst war er ein guter Landungsplatz, jetztist ^ sehr versandet. Ein verschanztes Mauerwerk ver-
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