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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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Die Gränzen Frankreichs.

Varrasa, dann senkt sie sich zu dem befestigten Städtchen Bascaraundas rechte Ufer der Fluvia hinab, über welche eine Fähre führt,besteigt von neuem an waldiger Höhe empor, und fällt späteräu dem Dorfe Medinua herab, zieht sich dann an dem Ufer desTer bis zu der steinernen aber schmalen Brücke zwischen ScrriaUnd Ponte major hin, nachdem sie vor ersterm Orte durchdie auf einer Anhöhe, der weiße Hügel genannt, angelegte Re-nnte bedroht wird. Auf dem linken Ufer des Ter liegt aufeiner steilen Höhe noch 500 Schritt von der Stadt entfernt, linksvon der Straße das wichtige Castell Monjoni, ein regelmäßigesViereck aus vier starken Bastionen, drei vorgeschobenen ThürmenUnd einer auf der Nordseite befindlichen großen Lunette be-stehend. Gerona selbst ist durch den Fluß Onhar in zweiTheile getheilt, wovon der auf dem rechten Ufer die AltstadtUnd der auf dem linken Ufer ldie Neustadt heißt, beide sindusit acht großen Bastionen umgeben, und haben acht Thore.Auf der Ostseite ist die Altstadt mit einer hohen Mauer undalten Thürmen eingefaßt. Außer dem oben beschriebenen star-tn Castell befinden sich folgende Außenwerke vor der Stadt;Nordwestlich die Fährredoute, auf einer von zwei Armen desTer gebildeten Insel, auf der Ostseite der feste Thurm von^eronella, die Redoute des Capitals und die drei in Verbin-dung stehenden, auf einer Anhöhe hinter einander angelegten8vrts Connetable, St. Anna und Capuciner. Alle Gräben dieser^ei Festen sind in Felsen gehauen. Niedriger liegt nordöstlichUoch die Calvaricnredoute; die Straßen der Altstadt sind enge, dieHäuser hoch und von Stein, man zählt 3000 Häuser, zehnMönchs-und vier Nonnenklöster und die Gebäude der Universität.Drei Vorstädte gehören zur Altstadt und heißen St. Pedro,Anaria und St. Genorella. Die erstere liegt am rechtendes Ter, die zweite ist längs dem Onhar erbaut und^ dritte zieht sich auf der Ostseite an einen Abhänge hinauf.^UI Jahr 1517 wurde hier eine Kirchcnvcrsammlung gehalten.1694 siel sie in den Besitz der Franzosen, drei Jahre späterövgen die Spanier wieder in ihre Mauern ein. 1705 be-Urächtigten sich die Miquelets dieser Stadt. 1710 im De-