Buch 
Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
Entstehung
Seite
185
JPEG-Download
 

185

Die Gränzen Frankreichs.

ien erbaut oder verbessert. Man halt Rosas für die ehema-lige griechische Colonie Nhoda. 1693 siel es zum erstenmalrn die Hände der Franzosen, nach vierjährigem Besitze wurdesie den Spaniern zurückgegeben. 1700 siel sie zum zweiten-mal in feindliche Gewalt. 1794 ergab sie sich nach einemtapfern Widerstände. Im Jahr 1808 wurde zwar die Stadt,aber nicht das Fort, welches die Franzosen Le Boutonb'Espagne nannten, besetzt. Von Rosas nach Pcrpignanrechnet man dreizehn französische Lieues, die Küstcnstraße führtdurch die Dörfer Cadaques, St- Cruz de la Sclva, Naze und^agnols, hinter dem letzten beginnt der Paß von Vendre,hier so wie an allen Hauptverbindungspsorten, ist die Offen-sive in den Handen Frankreichs.

6. Die Küsten Frankreichs.

Eben so, wie die Gränzen dieses Reiches mit einer Menge^ sester Platze verwahrt sind, finden wir längs den Küsten ingroßer Zahl Festungen von allen Größen. Die Küsten desOceans von Dünkirchen bis St. Jean de Luz, sind durch eine»estung vom ersten Range (Brest), durch drei vom zweiten^ange (Rochcfort, Cherbourg und Bayonne), durch siebenvom dritten Range (Lorient, Nochelle, St. Malo und Havrc,die befestigten Inseln Olcron, Rhö, Belle Jsle) und mehrereieinere feste Plätze beschützt, während die am mittelländischen^ "ecre von einer Festung vom ersten Range (Toulon), von einerbvm dritten (Antikes), und von acht des vierten Ranges, so wiebon mehreren militairischen Posten, Thürmen und Küstenbatterien' ^iheidigt werden. Die Insel Corsica hat auf ihren östlichenI "ücn eine Festung vom dritten Range (Bastia), auf ihrerudküste eine vom vierten Range (Bonifacio), und auf ihrer